Bővebb ismertető
Vorwort
Als die Verfasser knapp ein Jahr nach Erscheinen des Buches vom Verlag bereits die Mitteilung erhielten, daß die Auflage vergriffen sei, waren alle Zweifel, daß das Buch nicht voll und ganz das gesteckte Ziel erfüllen könnte, naturgemäß zerstreut.
Trotz einer daraus resultierenden Befriedigung waren die uns von den Rezensenten gegebenen Hinweise und Vorschläge von unschätzbarem Wert. Wir danken sehr für die Ratschläge und haben uns bemüht, alle vorgeschlagenen Änderungen zu verwirklichen. Darüber hinaus wurden einige Kapitel völlig neu aufgenommen, wie z. B. die Telemetrischen Übertragungsmethoden, Analysemethoden, die Anwendungsgebiete des Eeg bei stereotaktischen Hirneingriffen sowie in der Anästhe-siologie und Reanimation einschließlich Problemen der Todeszeitbestimmung. Auch für die Begutachtung sowie die Probleme der Dokumentation wurden spezielle Kapitel geschaffen. Ein informatives Kapitel über die Elektromyographie ist eine weitere wichtige Ergänzung. Außer einer Überarbeitung sämtlicher Kapitel wurden folgende Abschnitte erheblich verlängert : Geschichtlicher Überblick, die Bemerkungen zu den physiologischen Problemen der Elektroenzephalographie, das Schlafelektroenzephalogramm des Erwachsenen und die Provokationsmethoden im Eeg.
Der technische Überblick wurde teilweise erheblich gestrafft.
Eine Bemerkung sei noch erlaubt. Trotz eingehender Abstimmung aller Mitautoren sind vereinzelte Wiederholungen nicht zu vermeiden, z. T. sogar aus didaktischen Gründen unumgänglich.
Ein ganz herzliches Dankeswort möchte ich allen Mitautoren und ihren Technischen EEG-Assisten-tinnen sagen. Die sehr gute gegenseitige Abstimmung und das Verständnis für die teilweise notwendig werdenden Vorgaben haben entscheidend dazu beigetragen, daß das vorliegende Buch nicht eine Aneinanderreihung einzelner Kapitel darstellt, sondern ein wirkliches Gemeinschaftswerk geworden ist. Herr Werner Thomas hat dankenswerterweise wieder die Bearbeitung der zahlreichen neu hinzugekommenen Abbildungen in erstklassiger Qualität übernommen. Für das Entgegenkommen, die ständige Unterstützung und die wiederum hervorragende Ausstattung des Buches sei dem Verlag wärmstens gedankt.
Abschließend hoffen die Autoren, daß die wesentlich erweiterte und überarbeitete zweite Auflage, deren Erscheinen durch Terminschwierigkeiten der Verfasser leider stark verzögert wurde, den Zuspruch eines ebenso großen Leserkreises erhalten möge wie die erste Auflage.
Leipzig, im Sommer 1978
H.-G. Niebeling