Bővebb ismertető
I. Theoretischer Teil.
A. Die reinen Metalle, a) Thermische Erscheinungen bei der Erhitzung und Abkühlung.
1. Erstarrung, Schmelzung.
Überläßt man ein reines, geschmolzenes Metall der Abkühlung, so beobachtet man, daß während des Erstarrungsvorganges seine Temperatur unverändert bleibt, bis die gesamte Masse fest geworden ist. Bei Wärmezufuhr verweilt während des Schmelzens die Temperatur ebenfalls auf gleicher Höhe, bis sich der letzte Rest verflüssigt hat.
Tab. 1.
Beobachtungsdaten für die Abkühlungskurve von Zink.
Zeit in Sekunden 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60
480 465 451 438 426 419 419 ,419 419 419 415 410 405
mo
Temperatur "C
450
t^iO
400
390 380
> > s,
1 \
\
_ \
s Sfl
s
0
Sekunden
Abb. 1. Abkühlungskurve von Zink.
Die Bestimmung der Erstarrungstemperatur erfolgt durch die Aufnahme einer Abkühlungskurve. Zu diesem Zweck beobachtet man in gleichen Zeitabständen, etwa alle 5 oder 10 Sekunden, die Temperatur des sich abkühlenden Metalles und trägt die beobachteten Werte in ein Koordinatensystem ein, als Abszissen die Zeiten und als Ordinalen die Temperaturen. Als Beispiel sei die Bestimmung des Erstarrungspunktes von reinem Zink beschrieben. Von einer langsam abkühlenden, geschmolzenen Zinkmasse wird alle 5 Sekunden die Temperatur bestimmt. In Tab. 1 sind die erhaltenen Werte zusammengestellt.
In Abb. 1 sind diese Werte durch Punkte eingetragen und zu einer Kurve ABCD vereinigt. Den horizontalen Teil BC der Kurve, d.h. den
Goerens, Metallographie. 6. Aufl. 1