Bővebb ismertető
Vorwort
Diese Einführung in Phüosophie und Pädagogik will durchaus wissenschaftlich sein. Das bedeutet, sie wiU nicht Überzeugungen von lediglich persönlichem Charakter vortragen, sondern nur Ansichten, die sich in ihrem Anspruch auf objektive und allgemeine Geltung sachlich rechtfertigen lassen. Wo aber Fragen sich nicht mit diesem Grade der Sicherheit beantworten lassen, da sollen sie auch als offene Fragen charakterisiert werden. Ihnen gegenüber mag dann persönliche, verantwortungsbewußte Entscheidung erfolgen.
Das Philosophieren, zu dem hier angeleitet wird, soll aber nicht nur wissenschafthch, es soll auch lebensnahe sein. Es soll von dem Verständnis dafür durchwaltet sein, wie das Philosophieren aus den Aufgaben, Fragen und Nöten des Lebens entspringt, und wie es anderseits dem nachdenklichen Menschen helfen kann das Leben zu meistern, seinem Tun Wert und Sinn zu geben.
Nun ist aber das Kulturgebiet, das noch am meisten philosophischen Einschlag hat, auf dem Philosophie und Leben noch am innigsten sich berühren, das der Erziehung und Selbsterziehung. Überall begegnen wir heute der Spezialisierung und damit dem Überwuchern einer leicht seelenlos werdenden Technik.
Auch die ,,pädagogische Provinz" ist von dem Einbruch des Spezialistentums und der bloßen Technik schon ernst bedroht.
Gewiß begrüßen auch wir die Verselbständigung der Pädagogik und die Begründung besonderer Lehrstühle der Pädagogik an allen Hochschulen.
Aber soll diese Verselbständigung und Verwissenschaftlichung der Pädagogik nicht zu einem für die praktische