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Erstes KapitelDas fand Ernest Verdun Mott ungeheuer spaßig: wenn man die Beine anzog und die Sonne darauf schien, sah die Decke über den Knien wie zwei sanft gerundete Berge aus, auf denen lauter kleine graue Bäume wuchsen, und auf deren Gipfeln Hunderte von Lagerfeuern flammten. Wo die Sonne in die Schatten einschnitt, blitzten aus dem Dunkel Tausende von hellen Pünktchen auf, tanzten und fluteten im Licht, drehten und wendeten sich, unbekümmert, sorglos.Das Erwachen am Morgen war ein richtiges Spiel, denn fast immer geschah es ein paar Minuten zu früh, und es hatte keinen Sinn, das Bett zu verlassen, nur um aufzustehen und für nichts und wieder nichts sich selbst ein Hundeleben zu bereiten. Oder es war schon so spät, daß man die Arbeiterbahn doch verpaßt hatte, so daß man sich ebensogut noch einmal herumdrehen und ein bißchen dösen konnte, ohne sich um irgend etwas zu scheren, selbst auf die Gefahr hin, daß man entlassen wurde. Aber in der Wärme da war es eigentlich gar nicht so wichtig, ob man entlassen wurde oder nicht, denn alles ringsum blieb sich gleich. Selbst wenn die Welt am Nachmittag unterginge, würden die kleinen hellen Pünktchen weiterhin aus der Dunkelheit hervorkommen, sobald die Sonne zum Fenster hereinschaute. Es war also nutzlos, sich über irgend etwas Gedanken zu machen.Aber die Sonne weckte ihn niemals auf; also mußte wiederum Ma Chalmers schuld daran sein. Niemand hatte seine Ruhe, wenn sie ihren Hinterhof scheuerte. Warum sie das tat, Morgen für Morgen ihre alten Knochen erschöpfend, jahrein, jahraus, das war schier ein Rätsel, denn die Eisenbahn führte am Ende des Gartens vorbei, und die sorgte dafür, daß alles schwarz wurde; zudem kannten die Tauben des Nachbarn Jim Glass auch nicht gerade feine Sitten, und um das Maß voll zu machen, befand sich das Gaswerk gerade am Ende der Straße, und was von dorther kam, wenn der Wind blies, war kaum überbietbar - Ruß, Dampf, Rauch und lauter stinkiges Zeug, das keine Fesseln kannte.