Bővebb ismertető
ERSTES KAPITEL3D<*8 Q5nmbtt>afferDie OrdonnanzLebehdevonAbteilungV, Ober-Ost, ein schildlose Mütze in die Stirn gedrückt, läuft durch die Nacht, stramm und soldatisch, Koppel überm Mantel, eine dünne Aktenmappe unterm Arm. Die Straßen der Stadt Kowno sind mäßig beleuchtet und ganz leer. Nach sieben Uhr bedarf es eines besonderen Erlaubnissciaeins, wenn Bürger sich außerhalb des Hauses aufhalten wollen; man spielt Feindesland, und ein aufgeweckter Soldat wie der Gefreite Lebehde weiß das längst. Manche spielen mit, manche grinsen darüber oder zucken die Achseln; man spielt ja auch, denkt der laufende Mann, mit ihnen Heer im Kriege, während sie doch nur noch verhaftetes Zivil sind, beschlagnahmtes Volk, zu Kriegsdiensten gepreßt von den herrschenden Klassen, den Fürsten, Fabrikherren, Beamten, Berufsoffizieren, Junkern, Bankleuten, Oberlehrern, Pastoren, Zeitungsschreibern und ihren Weibern, ihrem Anhang. Die sitzen beisammen und sichern ihrer Kaste die Macht; die stänkern gegeneinander, aber im Ernstfall halten sie sich wechselseitig im Gleichgewicht wie eine Doppelmannschaft beim Tauziehen. Die nämlich zerrt auch hin und her, her und hin, aber sie kennt die Spielregeln, gibt nicht nach. Erst wenn die eine losläßt, fällt die andere auf den Hintern; das Tau wird frei, und vielleicht können dann Leute mit diesem Tau etwas Vernünftiges anfangen.Die Nacht ist schneidend kalt. Nordwind bläst von der Ostsee her, aber dem Mann Lebehde ist warm unterm Mantel trotz seiner grimmigen Gedanken, wegen ihrer. Daß er den ollen Bertin entdeckte, als er nach dem Dienst das neueste9