kategória
szerző
cím
sorozat
kiadó
ISBN
évszám
ár
-
leírás
Előrendelhető
A mezők bármelyike illeszkedjen
A mezők mind illeszkedjen

 
1. Einwanderungsland Österreich? Realität und Selbsteinschätzung klaffen in Österreich weit auseinander. Asylwerber und andere Zuwanderer kommen zu Zehntausenden. Rund 10% der Wohnbevölkerung sind außerhalb der heutigen Grenzen der Republik Österreich zur Welt gekommen. Fast 7% der Bevölkerung sind auch der Staatsbürgerschaft nach "Ausländer". Dennoch versteht sich die Alpenrepublik keineswegs als Immigrationsland. Das Selbstverständnis als Nicht-Einwanderungsland hat Konsequenzen. Österreich verfugt über keine klar...
online ár: Webáruházunkban a termékek mellett feltüntetett fekete színű online ár csak internetes megrendelés esetén érvényes.
1880 Ft
Szállítás: 3-7 munkanap
Részletesen erről a termékről
Bővebb ismertető
1. Einwanderungsland Österreich? Realität und Selbsteinschätzung klaffen in Österreich weit auseinander. Asylwerber und andere Zuwanderer kommen zu Zehntausenden. Rund 10% der Wohnbevölkerung sind außerhalb der heutigen Grenzen der Republik Österreich zur Welt gekommen. Fast 7% der Bevölkerung sind auch der Staatsbürgerschaft nach "Ausländer". Dennoch versteht sich die Alpenrepublik keineswegs als Immigrationsland. Das Selbstverständnis als Nicht-Einwanderungsland hat Konsequenzen. Österreich verfugt über keine klar erkennbare Migrationspolitik. Stattdessen gibt es eine Reihe programmatischer Äußerungen und von Tagesereignissen geprägter Ad-hoc-Maß- nahmen bzw. Unterlassungen. Dazu gehören rasch novellierte Gesetze und verschärfte Einreisebestimmungen. Ausländische Arbeitskräfte gelten in diesem Zusammenhang als "Manövriermasse" der Arbeitsmarktpolitik, Flüchtlingen wird bestenfalls der Status von "Durchwanderern" zugebilligt, Auslandsösterreicher/-innen erscheinen als "verlo- rene Söhne und Töchter". Immigration nach Österreich außerhalb dieser Kategorien (Asylwerber, Flüchtlinge, Gastarbeiter und deren Angehörige) ist auf legaler Basis kaum möglich. An Fragen des Wahlrechts - sowohl für dauernd im Inland lebende Ausländer als auch für Auslandsösterreicher - scheiden sich bis heute die Geister. Förderungsmaßnahmen, die Einwanderern auch nach ihrer Einbürgerung den Erhalt von Muttersprache und eigener Kultur ermöglichen, spielen in der politischen Diskussion in Österreich kaum eine Rolle. Anlaß für eine mögliche Neuorientierung der österreichischen. Migrationspolitik bot zwischen 1988 und 1990 eine Reihe von Ereignissen. Den Anfang machte 1988 eine Arbeitstagung der Bundesregierung zu Fragen der Bevölkerungsentwicklung. 1989 folgte der Abbau des Eisernen Vorhangs, die Massenflucht von DDR-Bürgern über Ungarn nach Österreich, schließlich eine wachsende Zahl von Asylwerbern und Zu- wanderern aus den seit 1989/90 nicht mehr kommunistischen Ländern Ost-Mittel- europas, aber auch aus Jugoslawien und der Türkei. Bei der Bevölkerungs-Klausur der Bundesregierung standen 1988 noch die Konse- quenzen sinkender Geburtenzahlen und wachsender Lebenserwartung im Zentrum der Diskussion (vgl. Vranitzky 1988). Erstmals wurde die kontrollierte Zuwanderung als

Termékadatok

Cím: Einwanderungsland Österreich? [antikvár]
Szerző: Heinz Faßmann Rainer Münz
Kiadó: Österreichische Akademie der Wissenschaften
Kötés: Ragasztott papírkötés
Méret: 210 mm x 290 mm
Heinz Faßmann művei
Rainer Münz művei
Bolti készlet  
Vélemény:
Minden jog fenntartva © 1999-2019 Líra Könyv Zrt.
A weblapon található információk közzétételéhez, másolásához a működtetők írásbeli beleegyezése szükséges.
Powered by ERBA 96. Minden jog fenntartva.
mobil nézet