Bővebb ismertető
Sonntag, 1. März 1981
Es ist wie jedesmal, wenn sie gegangen sind. Ich lasse Wasser ins Spülbecken, spritze Spülmittel hinein, reguliere die Wassertemperatur (der Boiler ist alt, die Wassertemperatur läßt sich nicht anders als mit der Hand kontrollieren), ich tauche zuerst die Gläser ein, drücke sie behutsam unter, damit sie nicht schwimmen und aneinanderschlagen, drehe den Schwamm in jedes Glas, nehme es aus der Lauge, lege es ins Nebenbecken, in das aus dem Schwenkhahn laues Wasser fließt. Nach den Gläsern die Bestecke, Stück für Stück mit dem Schwamm behandelt, Stück für Stück gespült, schließlich der Tellerstapel. Ich achte drauf, daß die Lauge nicht überschwappt, halte den Stapel ein wenig schräg. Ich muß nun die Gläser trockenreiben, auch die Bestecke, um Platz zum Nachspülen der Teller zu haben. Zuletzt tauche ich die Platten und Schüsseln in die Lauge; wieder reinigen und spülen und abtrocknen, der Küchen tisch reicht kaum aus für das Geschirr. Dann ziehe ich den Gummistöpsel aus dem Abfluß, die Lauge fließt gurgelnd ins Rohr. Ich wische die Rückstände von der Beckenwand, drehe den Hahn auf zum Nachspülen und drücke den Schwamm unterm klaren Wasser aus. Die übriggebliebenen Brotscheiben sind in Stanniol einzuschlagen, Wurst und Käse in den Eisschrank zu räumen, die leeren Bierflaschen kommen in die Einkaufstasche, die ich morgen zum Container bringen werde, der ungefähr einen Kilometer von hier an der Straße steht, ringsherum Scherben und Kästen und Kartons, man zerschneidet sich leicht die Schuhsohlen, und im Sommer tanzen die Wespen über den Containern, so benommen vom Alkoholdunst, daß sie nicht stechen.
Nun ist die Tischdecke im Zimmer abzunehmen, ist das Fenster zu öffnen, um den Zigarettenrauch aus dem Zimmer zu lassen, ist die Decke zusammenzuknüllen und in den Wäschekorb zu pressen,