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VORWORT
Über die Polargegenden ist nicht wenig geschrieben worden. Expeditionsleiter haben spannende Schilderungen ihrer Beobachtungen und Erlebnisse herausgegeben; Berichterstatter haben Eindrücke und Abenteuer beschrieben; und Eismeerschiffer haben von allerhand Großtaten in der Welt des Eises berichtet.
Das vorliegende Buch erzählt vom Leben «vor dem Mast», vom einfachen Deckmatrosen, von seiner Stellung zu Vorgesetzten und Arbeitskameraden. Es schildert Erlebnisse von zwei Fahrten ins Nördliche Eismeer, die der Verfasser 1919 und 1920 als angeheuerter Fangmatrose vorgenommen hat. In dieser Erzählung, die sich auf die Tagebücher des Verfassers stützt, sind beide Fahrten zu einer zusammengezogen, und nur die wichtigsten Erlebnisse sind wiedergegeben.
Den Verhältnissen und Lebensbedingungen im hohen Norden wendet der neue Weltkrieg vielleicht das Interesse eines größeren Leserkreises zu.
Zur Zeit meiner Fahrten im Eismeer war die rechtliche Stellung des Seehundfängers ziemlich problematisch. Es waren vor allem die privaten Eigentümer der Fischkutter, die die Rechtlosigkeit der Seeleute rücksichtslos ausnutzten.
Die Ausplünderung der Mannschaft ging unter verschiedenen Formen vor sich. Ein Übereinkommen be-