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VorwortDie Gegend ist überherrlich", schrieb Goethe am 12. September 1777 aus Eisenach an Charlotte von Stein. Aber nicht nur die Landschaft macht Eisenach für den ständig steigenden Touristenstrom aus aller Welt so anziehend, sondern auch die Gedenk- und Erinnerungsstätten, die humanistischen und revolutionären Traditionen der Stadt und ihr Ruf als leistungsstarke Industriemetropole. Der Dreiklang aus landschaftlicher Schönheit, revolutionärer Vergangenheit und sozialistischer Gegenwart läßt Eisenach für Erholimgssuchende und Wissensdiu-stige aus aller Welt zum gern besuchten Reiseziel werden.Die Stadt hat in ihrer Geschichte viele Beinamen geführt. Martin Luther nannte sie seine liebe Stadt"; Residenzstadt" war sie in der Zeit der kleinstaatlichen Zersplitterung und bis 1918, und danach wollte sie Eisenachs Bürgertum zu einer Kurstadt" entwickeln. Den Beinamen Wartburgstadt hat sich Eisenach erst in unserer sozialistischen Deutschen Demokratischen Republik und im doppelten Sinn zu Recht erworben. Denn erst heute greifen unsere Menschen in voUem Inhalt jene humanistischen Traditionen der die Stadt überragenden Burg auf. Und für viele Besucher ist der Personenkraftwagen Wartburg" bereits ein Begriff, bevor sie nach Eisenach und zur Wartburg kommen.Mit Stadt und Umgebung will Sie dieser neue Stadtführer bekannt machen. Er erhebt nicht den Anspruch, ein umfassendes Geschichtsbuch oder eine Stadtchronik zu sein - er kann nur auf das Bedeutsamste in Eisenachs Vergangenheit hinweisen und versucht, die Geschichte der Stadt mit jener unseres Volkes in Verbindung zu bringen. So war die Gründung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, der sogenannten Eisenacher Partei", eine wichtige Etappe in der Geschichte der Arbeiterbewegung überhaupt. Sehenswert sind aber nicht nur die Erinnerungs- und Gedenkstätten, sondern auch das, was Eisenachs Bürger seit der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik in über dreißigjähriger Arbeit selbst schufen: neue Wohnviertel^ Kultur-, Sport- und Naherholungsstätten. M !. . I(