Bővebb ismertető
VORWORTIn der vorliegenden Arbeit versuche ich auf Grundlage nur echten und glaubwürdigen, bisher unveröffentlichten Materials das Bild einer Frau zu geben, von der eine ihrer Hofdamen, die Landgräfin von Fürstenberg, einmal ^ gesagt hat: Wie sie wirklich war und was an ihr so anziehend und bezaubernd wirkte, das kann kein Meißel und kein Pinsel wiedergeben, das war nur ihr eigen. Sie wird in der Legende fortleben, nicht in der Geschichte . . ."Ich habe mir hiemit vorgenommen, sie aus der Legende heraus in das strahlende Licht der Geschichte zu versetzen, und mich dabei bemüht, überall bei der vollen Wahrheit zu bleiben. Ich brauche nicht besonders zu betonen, daß mir alles Kritisieren ebenso ferngelegen ist, wie der byzantinische Stil früherer Zeiten. Die Gestalten des Kaiserpaares vertragen auch dort, wo Heikles berührt werden muß, durchaus das Licht der Wahrheit, brauchen keine Schonung und keine Kriecherei. Frau von Ferenczy, die getreue Dienerin der Kaiserin, hat durchaus recht, wenn sie einem ihrer Interviewer, dem Hofrate Julian Weiß, Jahre nach dem Umsturz erklärte: Man öffne alle Archive! Das Ergebnis wird wahrhaftig der jetzt häufig ungerechterweise angegriffenen Dynastie Ehre machen . . ."In diesem Buche ist Lieht und Schatten, wie sie nun einmal jeder menschlichen Kreatur anhaften, nach bestem Wissen und Gewissen verteilt. Mag auch ein Lebenswerk nicht nur Erfolge zeitigen, in dem guten Willen handelnder Personen und trotzdem wenig glücklichen Ausgang liegt die Tragik menschlichen Lebens. Verurteilt ist schnell, man muß sich1 Landgräfin von Fürstenberg an ihre Schwester Gabriele, 7. Juni 1907, anläßlich der Enthüllung des Denkmales der Kaiserin Elisabeth in Wien, Reohberg-Archiv.V