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Claire Etcherelli verlor mit acht Jahren ihren Vater; er wurde 1942 wegen illegaler Tátigkeit von den Faschisten erschossen. Sie wuchs beim Grofivater auf, heiratete sehr jung, gebar zwei Kinder, trennte sich von ihrem Mann, ging nacli Paris und verdiente sich ihren Lebensunterhalt in verschiedenen Fabriken, unter anderem bei Citroen, einem der gröíken Automobilwerke Frankreichs. Die bittérén Erfahrungen aus jener Zeit schrieb sie Anfang der sechziger Jahre in dem Román „Elise oder das wahre Leben" nieder, diesem erstaunlichen und wahrhaften Buch, für das sich lange kein Verleger fand. Elise Letellier, eine junge Frau aus der Provinz, folgt ihrem Brúder nach Paris, an das Flieíiband einer Automobilfirma. Der Lárm in der Werkhalle, das Tempó, zu dem die Arbeiter gezwungen sind, wenn sie nicht ihre Prámie einbüfíen wollen, der geringe Lohn, für den sie schuften müssen - das alles wirkt auf sie, die unvorbereitet ist, mit doppelter Wucht. Die Entfremdung des Menschen im Kapitalismus, hier erfáhrt Elise sie in ihrer ganzen Hárte. Sie wird Zeugin der Demütigungen, denen