Bővebb ismertető
Lassen Sie mich vorweg sagen, dafi ich nie ein Mann war, der viel redete. Schon ganz früh in meiner Polizeikarriere lernte ich eine Lektion, die allén jungen Konstablern gelehrt werden sollte: Rede nie zur falschen Zeit und höre nie auf die falschen Leute. Ich war ziemlich stolz auf die Kürze meiner Sprechweise, und wenn mir jemand erklart hatte, ich würde zuviel reden, hatte mich das höchstens amüsiert. Und doch tat ich es, als ich in dem interessantesten Fali, der mir jemals zufiel, den Blidfield-Mörder zu stellen hatte. Ich kannte den altén Angus Blidfield flüchtig. Er war der Besitzer eines grófién Hauses am Bloomsbury Square, das er in Wohnungen hatte unterteilen lassen, und er selbst bewohnte mit seiner Nichte, Mifi Ágnes Olford, das Erdgeschofi. Der alte Blidfield war Junggeselle, schwerreich und ziemlich exzentrisch. Trotz seines Geldes war er aufierst sparsam, ja, man hatte ihn einen Geizhals nennen können. Ich wufite damals nicht, dafi er grofie Summen Geldes im Haus verwahrte, und ich glaube, nur zwei Personen aufier ihm wufiten es. Die eine war seine Nichte, obwohl sie sicher nicht ahnte, wieviel Geld der alte Mann in jener lackierten Blechschachtel verwahrte, die er unter seinem Bett stehen hatte. Sie war recht hübsch, aber ein ziemlich geistloses kleines Ding, das in seinem Haushalt eine Stellung einnahm, die kein Mádchen, das etwas auf sich hielt, jemals angenommen habén würde: Sie erledigte die Hausarbeit - er hielt sich keinerlei Hauspersonal -, erledigte die Korrespondenz des altén Mannes, und wahrend seiner periodischen gesundheitlichen Zusammenbrüche diente sie ihm als Krankenschwester. Ich kannte seinen Arzt, einen jungen Burschen namens Lexivell, der eine Suite von Raumen in der Gower Street bewohnte. Ich lernte ihn dadurch kennen, dafi unser Polizeiarzt erkrankte. Aus irgendeinem Grund - um bei einem Betrunkenen eine Blutprobe zu machen oder sonst etwas Unwichtiges - brauchten wir einen Arzt, und dem Reviersergeant fiel der junge Lexivell ein, und er liefi ihn holen.