Bővebb ismertető
Einführung I. Was ist Email?
a) Begriffsbestimmung
Als Email bezeichnet man eine auf Metall aufgeschmolzene Art von Glas. Häufig vi^ird folgende Definition des Begriffs Email, die von Stuckert [41] stammt, zur Erklärung herangezogen.
Als Email bezeichnet man ein bei verhältnismäßig niederer Temperatur erstarrendes Schmelzgemisch von Silikaten, Boraten und Fluoriden der glasbildenden Elemente, insbesondere des Natriums, Kaliums und Aluminiums sowie des Bleies, das entweder durch die besondere Art seiner Zusammensetzung unter teilweiser Entglasung und Ausscheidung fester oder gasförmiger Stoffe opak erstarrt, oder aber durch Zusatz bestimmter im Glasfluß unlöslicher Stoffe undurchsichtig gemacht wird.
Diese Erklärung bezieht sich aber nur auf die Stellung des Emails in der großen Gruppe der Gläser, klärt aber nicht über das Wesen des Emails selbst auf. Die älteste Art des Emails ist durch das Kunstemaillieren bekannt, allerdings nur in Verbindung mit einer metallischen Unterlage. Nach Stuckert ist das Email auch stets getrübt, aber die durchsichtigen Überzüge auf Metall sind ebenfalls Emails, wenn sie entsprechend zusammengesetzt sind. Die Begriffsbestimmung nach Stuckert müßte also dahin erw^eitert werden, daß Emails eine metallische Unterlage erfordern; Emails ohne diese Unterlage sind Gläser. Aus der Erklärung geht weiter hervor, daß Überzüge auf organischer Grundlage oder auch solche mit organischen Bindemitteln nicht als Emails bezeichnet werden können; derartige Überzüge sind Lacke. Demzufolge ist die Bezeichnung „Emailliert" für Fahrräder oder Drähte unrichtig, da diese Gegenstände einen Lacküberzug tragen, der allerdings bei erhöhter Temperatur getrocknet wurde.
Das Email wird durch Schmelzen aus Feldspat, Quarz, Kalkspat, Soda, Flußspat, Kryolith, Salpeter usw. hergestellt. Die Temperatur des Schmelzofens beträgt hierbei über 1200 °C. Sobald die Masse im Tiegel oder in der Schmelzwanne ruhig fließt, läßt man die flüssige Masse in Wasser laufen, um durch dieses Abschrecken ein körniges Material zu erhalten, das sich leicht vermählen läßt.
1) Die Zahlen in eckigen Klammei-n beziehen sich auf ilas Schrifttumvei-zeichnis auf S. 140.