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Empfehlungen zur Behandlung der deutsch-polnischen Beziehungen in den Schulbüchern der Volksrepublik Polen und der Bundesrepublik Deutschland [antikvár]

Georg Eckert, Gerard Labuda

 
VorwortDie Kulturorganisation der Vereinten Nationen, die 1946, nadi dem furditbarsten Krieg der Menschheitsgeschichte gegründet wurde, bekennt sidi in ihrer Verfassung zu einer aktíven Politik der Friedenssicherung: Die Regierungen der Vertragsstaaten dieser Satzung", heiftt es zu Beginn, erkláren im Namen ihrer Völker, dafi, da Kriege im Geist der Menschen entstehen, auch die Bollwerke des Friedens im Geist der Menschen errichtet werden müssen; dafi mangelndes gegenseitiges Verstándnis im Laufe der Geschichte der Menschheit immer...
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VorwortDie Kulturorganisation der Vereinten Nationen, die 1946, nadi dem furditbarsten Krieg der Menschheitsgeschichte gegründet wurde, bekennt sidi in ihrer Verfassung zu einer aktíven Politik der Friedenssicherung: Die Regierungen der Vertragsstaaten dieser Satzung", heiftt es zu Beginn, erkláren im Namen ihrer Völker, dafi, da Kriege im Geist der Menschen entstehen, auch die Bollwerke des Friedens im Geist der Menschen errichtet werden müssen; dafi mangelndes gegenseitiges Verstándnis im Laufe der Geschichte der Menschheit immer wieder Argwohn und Mifttrauen zwischen den Völkern der Welt hervorgerufen hat, wodurch ihre Meinungsverschiedenheiten nur allzuofb zum Krieg geführt habén; dafí der grofíe und furchtbare Krieg, der jetzt zu Ende ist, durch die Verleugnung der demokratischen Grundsátze der Würde, Gleichheit und gegenseitigen Achtung der Menschen möglich wurde, sowie dadurch, dafi an deren Stelle unter Ausnutzung von Unwissenheit und Vorurteilen die Lehre eines unter-schiedlidien Wertes von Menschen und Rassen verbreitet wurde "Die UNESCO betrieb daher von Anbeginn Konflikts- und Friedensforschung, mit dem praktischen Ziel, die wissenschaftlichen Voraussetzungen für eine realistische Frie-denspolitik zu schaffen. Wie die Kulturorganisation der Genfer Liga, das Komitee für intellektuelle Zusammenarbeit der 20er und 30er Jahre, versuchte auch die UNESCO die Erziehung, den Bildungsprozeft in allén Phasen des mensdilichen Lebens und der menschlichen Entwicklung in den Dienst einer weltweiten Friedensstrategie zu stellen. Ihre besondere Aufmerksamkeit widmete sie dabei den Schulbüchern und Lehrmitteln für die politisch bildenden Fácher, deren permanente Anpassung an den neuesten For-schungs- und Erkenntnisstand, deren kritische Diskussion und Verbesserung durch in-ternationale Arbeitsgemeinschaften von Historikern und Geographen, Schulbudiautoren und -verlegern, von praktisch erfahrenen Pádagogen bereits nach dem I. Weltkrieg ge-fordert und z. T. auch praktiziert worden war.Durch zahlreiche Veröífentlichungen und internationale Seminare, durch ein eigenes Schulbuchprogramm im Rahmen des Major Projects" Orient-Okzident, durch die Ermutigung und Förderung aller einschlágigen Aktivitáten der einzelnen National-kommissionen, der Lehrerorganisationen und anderer interessierten Organisationen und Institutionen hat die UNESCO wesentlich zu den Erfolgen der internationalen Schulbuchrevision in den 50er und 60er Jahren beigetragen.Die Deutsche UNESCO-Kommission, die Lehrerverbánde, Schulbuchverlage und die pádagogisch interessierte öffentlichkeit der Bundesrepublik habén an diesen Bestre-bungen lebhaften Anteil genommen. Die Nationalkommission und das ihr eng verbun-dene Internationale Schulbuchinstitut in Braunschweig waren dabei von jeher an einer Zusammenarbeit mit polnischen Kollegen interessiert. Die Entwicklung der letzten Jahre, vor allém aber der Warschauer Vertrag habén die Realisierung dieser Pláne und Hoffnungen ermöglicht. Auf Einladung der UNESCO-Kommission der Volksrepublik Polen trafen sich im Február 1972 Historiker, Geographen und Schulbuchexperten beider Lánder im Historischen Institut der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau, um in einer ersten Fühlungnahme über die Methoden und Probleme einer bilateralen Schulbuchrevision zu beraten.

Termékadatok

Cím: Empfehlungen zur Behandlung der deutsch-polnischen Beziehungen in den Schulbüchern der Volksrepublik Polen und der Bundesrepublik Deutschland [antikvár]
Szerző: Georg Eckert Gerard Labuda
Kiadó: Albert Limbach Verlag
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 170 mm x 240 mm
Georg Eckert művei
Gerard Labuda művei
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