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Dr. Klaus Fischer - Entdeckungen mit Jesus [antikvár]
 
ENTDECKUNGEN MIT JESUS Texte aus dem Lukasevangelium 43. Bibelwoche 1980/81 Auf die Frage; „Woran denken Sie, wenn Sie den Nomen Lukas hören?" würden wohl viele Gemeindemitglieder antworten: „An die Weihnachtsgeschichte!" Nicht jeder von uns kennt sich in der ganzen Bibel aus; aber die Geschichte vom Kind in der Krippe im Stall von Bethlehem, die Geschichte von der großen Freude, die allen verheißen wird, die lieben wir alle. Nach Freude, nach Liebe, nach Geborgenheit sehnen wir uns, ob wir es uns eingestehen oder nicht....
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ENTDECKUNGEN MIT JESUS Texte aus dem Lukasevangelium 43. Bibelwoche 1980/81 Auf die Frage; „Woran denken Sie, wenn Sie den Nomen Lukas hören?" würden wohl viele Gemeindemitglieder antworten: „An die Weihnachtsgeschichte!" Nicht jeder von uns kennt sich in der ganzen Bibel aus; aber die Geschichte vom Kind in der Krippe im Stall von Bethlehem, die Geschichte von der großen Freude, die allen verheißen wird, die lieben wir alle. Nach Freude, nach Liebe, nach Geborgenheit sehnen wir uns, ob wir es uns eingestehen oder nicht. Vielleicht denken wir, daß es so etwas nur im Kinder- und Märchenland gibt, und für viele zählt Weihnachten dazu. Aber Lukas hat nicht nur die Weihnachtsgeschichte geschrieben. Die Tradition der Kirche berichtet uns, daß er Arzt gewesen sei. Ärzte müssen sehen, woran die Menschen leiden und ihnen die richtige Medizin verschreiben. „Dr. med. Lukas verordnet Medikament Freude", wurde einmal auf einer Tagung gesagt." Schade, daß man Freude nicht wirklich als Medikament verordnen, auf Rezept bekommen oder frei kaufen kann. Man kann sie keinem Menschen befehlen, einflößen, einreden. Lukas weiß als Arzt, wie dringend wir sie brauchen, um körperlich und innerlich gesund zu bleiben oder wieder zu werden. Er weiß aber auch, wo diese Freude wächst: aus der Liebe, die Paracelsus, sein großer Berufskollege im Mittelalter, die wichtigste Arznei nannte. Von dieser Liebe spricht Lukas, nicht von ejner Theorie, die es zu verwirklichen gilt, oder gar von einem unerfüllbaren Wunschtraum. Lukas berichtet davon, wie diese Liebe in Jesus Christus menschliche Wirklichkeit wurde und sich im Alltag unseres Lebens, auch im Kampf mit Sorge und Leid, bewährte und siegte. Jesus hat aus der Kraft des Geistes Gottes die Liebe gelebt, uns vorgelebt, aus der die Freude wächst, von der sich unsere Seele nährt, wie der Kirchenvater Augustin (gestorben 430) sagte. Lukas war Begleiter des Apostels Paulus, der nicht Herr des Glaubens anderer, sondern Gehilfe ihrer Freude sein wollte (2. Korintherbrief 1, 24). Lukas hat einen guten Lehrmeister gehabt. Wir, auch wir Pfarrer, sollten bei ihm in die Lehre gehen. „Was sind denn die Knechte Gottes anderes als seine Spielleute, die die Herzen der Menschen aufrichten und sie mit der Heiterkeit des Geistes erfüllen?" fragt Franz von Assisi um 1200. Wie oft waren die Knechte Gottes etwas anderes - nicht Gehilfen zur Freude, sondern rechthaberische Besserwisser. Das hat manchmal aus unseren Kirchen die Freude vertrieben, und die feierliche Langeweile hielt Einzug. Dieser Freude müssen wir wieder die Türen unserer Kirchen und Herzen öffnen. Wir brauchen sie wie die Luft zum Atmen. Lukas hat das noch gewußt: Das Evangelium, die „fröhliche Botschaft" (Luther) von der menschgewordenen Liebe Gottes, ist kein starres Dogma, über das man streiten soll. „Der Glaube fordert dos Herz, nicht den Verstand." (Luther) Es gibt Religionen, die Furcht und Schrecken einflößen wollen, die die Menschen zwingen, in panischer Angst Opfer für eingebildete Götter zu bringen. In der Weihnachtsgeschichte dagegen wird die Angst der Hirten zur Freude. Das sollen wir erleben, nicht etwas glauben, was wir nicht verstehen. „Wir können an der Freude den Mangel unseres Glaubens erkennen. Denn wie stark wir glauben, so stark müssen wir uns auch notwendig freuen." (Luther) Lukas ist kein Arzt, der als „Gesundheitsingenieur" nur den Körper des Menschen sieht. Er sieht und sagt, was wir brauchen, damit unsere Herzen wieder gesund und froh werden. Vielleicht wäre Lukas neidisch, wenn er sehen könnte, was die moderne Chirurgie zu leisten vermag, welche Möglichkeiten die Medikamente unserer Zeit dem Arzt eröffnen. Aber er würde ^f 'i

Termékadatok

Cím: Entdeckungen mit Jesus [antikvár]
Szerző: Dr. Klaus Fischer
Kiadó: Evangelische Haupt-Bibelgesellschaft
Kötés: Tűzött kötés
Méret: 140 mm x 210 mm
Dr. Klaus Fischer művei
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