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PROÖMIUM
die Epigramme und Elegien in diesem Büchlein sind
entgegen den klassischen formen, die vorwiegend aus distichen bestehen, in prosa abgefasst. da mich eine gebundene sprache in der wahl und stellung der worte beeinflusst respektive zu sehr eingeschränkt hätte in dem, was ich inhaltlich transportieren wollte, habe ich bewusst keinen wert auf eine solche gelegt. natürlich habe ich damit auch auf ästhetische empfindungen, die lateinische versformen vermitteln würden, verzichtet. solche ästhetischen empfindungen könnten beim heutigen leser ohnehin nur noch vereinzelt ausgelöst werden, zumal die lateinische
Verstechnik quantitierend ist, im Gegensatz zur
deutschen akzentuierenden.
Nicht verzichtet habe ich allerdings auf die Verwendung rhetorischer Stilmittel, sogenannter Tropen (Wendungen) und Figuren, die das Gedicht veranschaulichen und verzieren sollen, und deren Verständnis auch dazu beiträgt, die Pointe desselben zu erkennen und zu würdigen. Zur Sprache sei dem Leser mitgeteilt, dass sich hier