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Der Herbergswirt
Ich will versuchen., ob ich mich noch zurückerinnern kann. Man kann sich ja wirklich nicht alle Gäste merken. Und noch dazu in jenen Tagen, in denen alles drunter und drüber ging.
Meine Herberge stand an den Toren von Bethlehem, an der Straße, die von Nazareth herüberführt.
Ich kann ohne Übertreibung sagen, daß es die erste Herberge der Stadt war.
Sie war wie ein großer quadratischer Hof angelegt und von Säulengängen umgeben.
Die Reisenden traten in diesen Hof ein und suchten sich ihren Platz unter dem Säulengang. Ihr Pferd oder ihren Esel banden sie an einem Eisenring fest.
Ich rief indessen nach den Knechten, die ein ordentliches Bündel duftendes Heu für die Tiere und einen Bund gut trockenes Stroh für die Menschen herbeibrachten. Erstklassiges, goldgelbes, noch nie benütztes Stroh!
Mitten im Hof stand der Ziehbrunnen. Die Diener schöpften daraus das Wasser, damit die Reisenden sich die Füße waschen konnten.
Bei Nacht, vor allem im Winter, fehlte es im Hof nie an einem schönen Feuer. Konnte man es wohl noch bequemer haben?
Ein Teil des Säulenganges., der durch Wände
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