Bővebb ismertető
1Banscho taucht aufDas weltabgelegene, verschlafene Bauerndorf, von dem hier in der Hauptsache die Rede sein wird, war ein Dorf, wie es unzählige auf der ganzen Welt gibt. Es hieß Engelberg und hatte kaum zwei Dutzend Häuser. Weiß Gott, wie und woher es diesen Namen bekommen haben mochte! Statt auf einem Berg lag es in einer Talmulde, und seine Bewohner waren keineswegs Engel. Rundherum und weit verstreut in der fruchtbaren, von sanften, waldigen Hügeln gewellten Landschaft gab es ähnliche Dörfer mit Namen wie Mettenwang, Esehenwang, Auwang und so weiter. Die Hauptstadt des Landes war für die Begriffe der Leute unvorstellbar weit weg. Nur ganz selten kam einer von ihnen dorthin. Schon zur Bahnstation Binswang, wo sieh die verschiedenen Behörden befanden, fuhr ein Radfahrer fünf Stunden, und ein Fuhrwerk mit guten Pferden brauchte beinahe einen halben Tag. Zur Schule gingen die Kinder nach dem höhergelegenen Gemeinde- und Pfarrort Auwang; es waren alles in allem ungefähr fünfzig. Das Sehulhaus war gelblieh angestrichen, hatte ein flach abfallendes Schieferdach und stand in einem ziemlieh großen Garten. Zu ebener Erde wohnte das kinderlose Lehrerehepaar Mang, darüber lagen die beiden Sehulzimmer. In das eine Zimmer gingen die sechs- bis achtjährigen Buben und Mädchen, die sogenannten Abe-Sehüt-zen der ersten, zweiten und dritten Klasse; es hieß >die kleine Sehule<, und den Unterrieht von acht bis zwölf Uhr leitete die spindeldürre, immer verdrießliehe Lehrersfrau Mathilde. Das war -wie die Bauern sagten - ganz praktisch, und es kam viel billiger als ein Hilfslehrer. In der >großen Sehule< - dem nebenan liegenden Zimmer - waren die Schüler und Schülerinnen der vierten, fünften, sechsten und siebenten Klasse untergebracht, und dort lehrte der etwas asthmatische, angefettete Lehrer Mang. Beim Unterrieht wurden immer zwei Klassen zusammengenommen: Die vierte11