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VORWORT DER HERAUSGEBERGut zwei Jahre ist es her, seit unser Buch Das Enneagramm - Die neun Gesichter der Seele" erschienen ist. Niemand hätte erwartet, daß das bis dahin im deutschsprachigen Raum nur wenigen bekannte Enneagramm derartig einschlägt". Zwölf Auflagen in zwei Jahren; eine nicht endenwollende Briefflut an den Ökumenischen Arbeitskreis Enneagramm mit Bitten um Exerzitienangebote, Briefseelsorge, Vermitüung von Referenünnen und Referenten zum Thema; stets ausgebuchte Workshops und Seminare zum Thema. Menschen, die der Kirche fernstehen, aber auf einer psychologischspirituellen Suche sind, haben uns ebenso geschrieben, wie kirchlich orientierte Personen aus dem katholischen, protestantischen oder freikirchlichen Raum. All das war zuletzt fast nicht mehr zu bewältigen, da der Arbeitskreis bisher noch keine hauptamtliche Kraft einstellen konnte. Wir hoffen, daß die wachsende Zahl der Mitglieder und der Reineriös dieses Buches, der dem Arbeitskreis zukommen soll, eine bessere Koordination und ein erweitertes Angebot an Veranstaltungen mögUch machen werden.Viele Briefe bezeugen, daß das Enneagramm Menschen geholfen hat, sich selbst deutlicher zu sehen und mit den Verhaltensmustem ihrer Mitmenschen besser zurechtzukommen. Über das Interesse an psychologischer Selbsterkenntnis hinaus suchen viele nach geistlich-spiritueller Vertiefung. Daß die Frage nach der Selbsterkenntnis mit der Gottesfrage untrennbar verbunden ist und besonders in der zweiten Hälfte unseres Lebens ansteht, hat schon C. G. Jung festgehalten. Der Untertitel dieses Buches greift diesen Zusammenhang auf und will noch einmal daran erinnern, daß das Enneagramm eine spirituelle Typologie, einen geistlichen Reifeprozeß vermittelt. Das dokumentiert sich zu unserer Freude auch in der starken Nachfrage nach Seelsorge, Einkehrtagen und Exerzitien mit dem Enneagramm. Auch in vielen bewegenden Briefen, die zum Teil in dieses Buch aufgenommen wurden, schrieben Leserinnen und Leser, daß die Auseinandersetzung mit