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VORWORT
In zehnjähriger, zielbewußter Entwicklung sind die Werkstättenbetriebe der Deutschen Reichsbahn auf planmäßige Erhaltungsarbeit umgestellt worden. Die neue Organisation der Arbeitsmethoden und der technischen Hilfsmittel im Werkstättendienst vollzog sich im engen Zusammenwirken mit Finanzwirtschaft, Betrieb, Konstruktion und Einkauf. Vor dem Kriege haben die Ländereisenbahnen ihre Werkstättenarbeit verschiedenartig durchgeführt; wegen der außerordentlichen Ansprüche, die während der Kriegszeit an das Material der Eisenbahnen Deutschlands gestellt wurden, und wegen der Inflation und ihrer Folgewirkungen konnten die Ausbesserungswerke während dieser Zeit zu keiner technisch einheitlichen und wirtschaftlichen Form gelangen. Erst nach Zusammenscliluß der deutschen Ländereisenbalinen in einen einheitlich geführten Verwaltungs- und Wirtschaftskörper, die Deutsche Reichsbahn, war die Möglichkeit gegeben, den notwendigen Neuaufbau des Werkstättenwesens durchzuführen und die modernen Grundsätze der Wirtschaftlichkeit auch im Erlialtungsdienste anzuwenden. Heute ist diese Entwicklung nahezu abgeschlossen; dieser Zeitpunkt rechtfertigt auch eine umfassende Darstellung und Prüfung des Ergebnisses.
Der Nachweis, ob die Umstellung des Reichsbahn-Werkstättenwesens zu einer Erhöhung der Rentabilität dieser Einrichtungen beigetragen hat, ist durch die zahlenmäßige Endrechnung bereits erbracht und wird durch das vorliegende Werk der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft zum ersten Male übermittelt. Die Ergebnisse zeigen