Bővebb ismertető
ERINNERUNGEN AUS RUBENS s ist ein höchst angenehmes Gefühl, sich Persönlichkeit und Lebenslauf des Rubens zu vergegenwártigen; man trifft schon an so vielen Stellen auf Glück und Güte wie kaum bei einem andern von den groŰen Meistern, und er ist genau genug bekannt, um ein sicheres Urteil zu ermöglichen. Im BewuBtsein seines eigenen, edeln und máchtigen Wesens muB er einer der höchst bevorzugten Sterblichen gewesen sein. Unzulánglich ist alles Irdische, und Prüfungen sind auch über ihn ergangen; alléin das groBe Gesamtergebnis seines Lebens strahlt derart auf alles Einzelne zurück, daű die Laufbahn wie eine völlig normálé erscheinr. Sie hat nicht frühe abgebrochen wie bei Masaccio, Giorgione und Raffael, und anderseits ist ihr das schwache Altér erspart geblieben, und einiges vom AllergröBten gehört gerade den letzten Jahren an. Wohl habén Fördernisse aller Art diese Laufbahn von frühe an begleitet, alléin nicht jeder hátte sie zu benützen, Menschen und Umstande sich dienlich zu machen gewufit, wie Rubens, wahrscheinlich in aller Ruhe, getan hat. Geboren war er (1577, zu Siegen) von einer vortrefflichen Mutter, an welcher er auch in der Folge offenbar sehr gehangen hat. Seine früheste Erziehung, jedenfalls jahrelang in Köln, muB eine günstige und wesentlich in den Hánden dieser Mutter gewesen sein; der Pagendienst zu Antwerpen im vierzehnten, der Eintritt in eine fCünstlerwerkstatt um das fünfzehnte, vielleicht erst um das siebzehnte Jahr, sind Tatsachen, deren Wirkung nicht genauer zu beurteilen ist. Seinen definitiven Lehrer Ottó Venius lernt man persöniich kennen aus dem etwas stark angefüllten Familienbilde des Louvre, welches Rubens i