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Das Tier im Leben der Menschen
Mehrmals bereiste ich die nordafrikanischen Gebiete, denn mich interessierten die Völker und deren Kulturen vom Adantischen Ozean bis zum Nil. Ein Jahr lang lebte ich unter Beduinen.
Eines Tages kam ein pfiffig aussehender junger Mann, mit Turban und weißer Galabia bekleidet, daher und schüttete ein Leinensäckchen aus. Zutage kamen feingearbeitete Pfeilspitzen und Schaber, die er im Wüstensand gefunden hatte. So werden sie vielerorts, und nicht nur in Nordafrika, gefunden und in den Museen ausgestellt. Die nordafrikanischen zeichnen sich jedoch durch eine besondere Feinheit in der Absplitterung aus. Vor etwa drei- bis viertausend Jahren erlegten die steinzeidichen Menschen mit diesen Pfeilspitzen das Wild, und mit den Schabern entfetteten sie die Felle, rauhten sie auf und gerbten die Häute auf verschiedene Art und Weise.
Neu war für mich eine kleine plumpe Tiergestalt, die ohne Zweifel ein Nil- oder Flußpferd darstellen sollte. Der Beduine hatte sie gefunden.
Aus dieser Zeit stammen auch andere Statuetten aus Stein. Figürchen, die Schmuckkugeln, symbolhafte Tiere und schwangere Frauen sein sollen. Mitunter sind sie sehr einfach gearbeitet, wie flüchtig angedeutet.
So verhält es sich aber auch mit Fels- und Höhlenzeichnungen aus der damaligen Zeit. Man erkennt Tiere, die von Menschen verfolgt und erlegt werden. Die Menschen der Steinzeit waren auf die Jagd angewiesen. Ohne Wild hätten sie nicht leben können. Ihre Gedanken kreisten um die Tiere. Viele von ihnen mußten sie fürchten, weil sie mit ihren einfachen Waffen schlecht an sie herankamen. Alles Böse und