Bővebb ismertető
EinleitungIn den letzten Jahren war es mir ein Vergnügen, mehrere hundert Opfer in den Wohnzimmern meiner amerikanischen Fernsehzusdiauer zu verteilen; ich hoffe, das dabei vergossene und geronnene Blut hat die Teppiche nidit zu sehr ruiniert. Wir habén jedenfalls versucht, unsere Verbrechen möglidist sauber und unsere Mordé möglichst fleckenlos abzuwickeln.Zu einem Teil wird unser Erfolg in diesem Punkt mit die-ser Sammlung demonstriert. Ihre Gesdiichten, die samtlidi für das Fernsehen umgearbeitet wurden, sind erstklassige Beispiele für die Philosophie der Sendungen. Falls noch kei-ner gemerkt habén sollte, dafi wir dabei tatsáchlich eine Philosophie hatten, erlaube ich mir, sie hier zu beschreiben. Sie besteht aus folgenden fünf Prinzipien:1.Kein Mord ist hiibsch;2.Gewalt ist langweilig, solange kein triftiger Grund besteht;3.Wirklich empfindlich ist niemand;4.Verbrechen mögen sich vielleicht nidit lohnen, aber un-terhalten tun sie bestimmt;5.Wichtig ist alléin der Ablauf.Das letzte Prinzip ist zwar nidit mehr ganz originell, vielleicht jedoch am wichtigsten. Bei unseren Fernsehsendungen habén wir uns jedenfalls standig bemüht, die eigentlidie Story nidit im Blut ertrínken zu lassen. Zumindest unser ziemlich grofies amerikanisches Fernsehpublikum hat Gefal-len daran gefunden (und die Firmen, die unsere Sendungen im amerikanischen Fernsehen finanzieren, finden natürlich wiederum Gefallén an der grófién Zahl unserer Zuschauer).Henry Slesar, der unseren standigen amerikanischen Zu-schauern bekannt sein dürfte, ist der Autor der vorliegenden Erzáhlungen. Und der Leser wird feststellen, dafí Mr. Slesar uneingeschránkt mit unseren fünf Prinzipien übereinstimmt. Als friedfertiger junger Mann mit ungewöhnlidier krimi-