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nnii p ijiK i , i írhbHhBiI * # n i hí m * Grete Klingenstein Joanneische Skizzen Volkstümlichkeit Die Nachwelt hat ihm den Titel steirischer Prinz" beigelegt. Sein Name war Erzherzog Johann von Österreich. Mit Maria Theresia und Joseph II. záhlt er zu den populársten Gestalten dér österreichischen Geschichte. Dies ist kein Zufall. Gehören sie doch jenen Generationen an, die das alté Európa aus seinen agrarischfeudalen Verháltnissen durch Reform, Revolution und Krieg hinübersteuerten in die moderné Welt, ins bürgerliche, industrielle Zeitalter. Und nahmen sie nicht, jeder auf seine Weise, die Herausforderung an, aus dem Gottesgnadentum angestammter Herrschaft heraus- und einzutreten in das gegenseitig verpflichtende Verháltnis zum Volk, mit all den Auflagen von Erwartung, Enttáuschung und Erfüllung, die Regierende und Regierte seither teilen? Doch beruht ihre Volkstümlichkeit nicht zuletzt darin, dal? sie in einer Zeit lebten, in dér erstmals die Geschichte die Politik dér Gegenwart durchdrang. Herrscher und Völker gingen daran, an periodisch wiederkehrenden Gedenktagen die gemeinsame Erinnerung an groBe Ereignisse festlich zu pflegen, denen sie schicksalhafte Bedeutung zuschrieben, und auch jener Mánner ehrend zu gedenken, die den Ereignissen die Richtung gaben. Was die Aufklárer selbstgewiB schon verkündet hatten, und was sich Herrscher und Völker im Mit- und Gegeneinander von Revolution und Krieg ein Menschenalter láng vor Augen führten, das konnte nun immer wieder von neuem im feierlichen Anruf vertrauter Namen bestátigt werden: daB námlich die Menschen, einzeln und kollektív, die Geschichte machten, nicht unbekannte überirdische Kráfte. Es ist auch, als ob sie durch die gemeinsame Erinnerung zu den Ursprüngen zurückkehren wollten, wo sie das Wissen von Herkunft und Bestimmung aufbewahrt und den Kern des eígenen Wesens unverletzt glaubten. Als ob sie in dér Rückkehr Halt und Bestándigkeit suchten für Patriotismus und Nationalismus, für den neuen Gemeinschaftssinn, dem sie sich inbrünstig hingaben, als im Geschiebe dér Umbrüche um 1800 die altén Bande dér sozialen Zuordnung und Zusammengehörigkeit in Stadt und Land rissig wurden. So begannen die Völker Europas, sich im Raum dér historischen Imagination heimisch zu fühlen wie nie zuvor. Die kollektive Erinnerung an groBe Ereignisse und Mánner gehört seitdem zűr