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Es war ein herrlicher Tag - voller Sonne, mit einem wolken-losen, mild blauen Himmel und von einer angenehm trok-kenen Kalte - dieser 15. Október des Jahres 1893. Es war ein Tag, an dem ein Petersburger, der selbstverstandlich seine Stadt über alles liebt, mit einem dankbaren Blick zum Himmel sagt: Gott, Du Allmáchtiger, wir danken Dir, dafi Du uns so segnest. Schnee war schon vor zehn Tagén gefallen, zwar etwas früh in diesem Jahr, aber er beendete die Regenperiode mit ihren verschlammten Strafien, den ewig nassen Fiifíen, den triefenden Kleidern, die dann beim Trocknen im warmen Zimmer einen so widerlichen, atzenden Géruch ausström-ten.Die Bauern, die mit ihren hochradrigen Karren in die Stadt kamen, sahen nicht mehr wie aus Lehm gebackene Gnome aus, wenn sie ihre Pferdchen abschirrten oder sich selbst aus den Zugleinen lösten.Die weifie Flockendecke verzauberte die Stadt und über-staubte sie mit Puderzucker. Noch war es nicht so kait, dafi die Newa, die Moika, die Fontanka und alle die vielen Kana-le St. Petersburgs zufroren. Blau wie der Himmel darüber leuchteten sie zwischen den Palástén und Hausern hervor. Wenn man wie ein Vögelchen hatte fliegen können - welch ein Traum, ihr Lieben! - so könnte man die herrliche Stadt jetzt von oben sehen. Man würde weinen vor Seligkeit, dafi es soviel Schönheit auf Érden auf einem Fleck geben kann!Die breiten Prospekte, die Schlösser und Palais, die Was-serstrafien, die elegant geschwungenen Briicken, die Kup-peln und Türme der Kathedralen und Kirchen, die Inseln,