Bővebb ismertető
Dieser jiingste Román von William Saroyan, dessen Mensch-liche Komödie" kurz nach dem Kriege zu uns kam, ist mehr als eine individuelle Interpretierung des in der Literatur immer wiederkehrenden Themas der gefahrdeten Ebe. Es endet in Gelachter" bedeutet die Auseinandersetzung des amerikanischen Dichters mit dem Weltbild des modernen ExistentialismuS. Die Menschen in Saroyans Buch, Evan Nazarenus, seine Frau Swan und Dade, sind einsame Menschen. Sie sind Fremde in Amerika, dem Land, das ihren Eltem die neue Heimat bedeutete, dessen Sprache sich ihren innersten Gefühlen aber noch immer versagt. Aber mehr noch - sie sind entwurzelt, ausgeliefert an ungliickliche Zufalle, deren Verkettung ihnen zum Schicksal wird und die alle menschlichen Bemühungen in einem grófién Gelachter enden lassen. Auch die Kinder, Red und Eva, spüren im Unter-bewufitsein schon diese unendliche Einsamkeit, und vergeblich fragt Red, warum denn nichts so sein könne, wie es sein sollte, und warum immer alles so geheimnisvoll, so gefdhrlich, so ver-letzlich sei - so als könnte es plötzlich unter den Handen zer-brechen.Saroyan erweist sich in diesem neuen Román wieder als Dichter, der tief in das menschliche Herz gesehen hat, der den Unglauben kennt, das Mijitrauen, die geheimen Sehnsüchte und die Angst. das Leben nicht zu bestehen. Aber er weijl auch, und das ist mehr, um die Tapferkeit des Menschen, sein Beharrungsvermö-gen und seine Krafl zur Liebe. Es ist grojlartig, mit welcher Meisterschafl Saroyan sein Thema entwickelt, wie er zu warten versteht, von den Dingen abrückt, in einer Nebenhandlung ver-weilt, um dann aus neuem Gesichtswinkel die Haupthandlung weiter zu verfolgen. Mit kurzen Satzen, in Dialógén von aujler-ster Knappheit stöjit er bis an den Kern der Dinge vor und spricht Wabrheiten aus, die an die ureigensten Erfahrungen des Menschen rühren.