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BuchAmanda Derington lebt, nachdem sie früh ihre Eltern verloren hat, in der Obhut ihres gestrengen Onkels Oswin, eines wohlhabenden Unternehmers. Als er sie auf eine längere Reise mitnimmt, beschließt sie, inzwischen zwanzig Jahre alt, die Insel Zypern alleine zu erkunden. Auf der Uberfahrt nach Limassol ereignet sich in ihrer Kabine ein rätselhafter Selbstmord, der nur den Auftakt zu einer Folge abenteuerlicher Erlebnisse für die junge Amanda bildet Vorbemerkung der AutorinIm Jahre 1949, das Regiment meines Mannes war zu jener Zeit in Ägypten stationiert, und wir lebten in einer Armeesiedlung in Fayid, das damals als die Suez-Kanal-Zone bekannt war, beschlossen eine Freundin und ich, unsere Ferien auf Zypern zu verbringen, um dort zu malen. Wir fuhren mit dem Schiff von Port Said nach Limassol. Auf der Insel angekommen, mieteten wir einen Leihwagen (damals hatten die Autos noch Trittbretter und anstelle eines Kofferraums eine Kofferbrücke). Wir wohnten in dem herrlichen Haus in Kyrenia, von dem ich in dieser Geschichte noch erzählen werde. Die Handlung wurde mir quasi durch verschiedene interessante Zwischenfälle, die sich während unseres Aufenthalts ereigneten, zugetragen. Da ich aber sehr viel malte und später wegen mehrerer Truppenverlegungen daran gehindert wurde, bin ich ungefähr fünf Jahre lang nicht dazu gekommen, dieses Buch zu schreiben. Wenn ich es jetzt lese, erscheint es mir im nachhinein interessant, daß mir sogar während dieser friedlichen Ferien bewußt gewesen sein muß, daß das damalige Zypern zu schön war, um zu währen. Eines Tages würde politischer Egoismus es wohl zwangsläufig zerstören. Dieser Tag kam schon früher, als ich dachte; heute ist die Insel in zwei feindliche Lager geteilt. Kyrenia, St. Hilarión, das schöne Aiyos Epiktitos, das wundervolle Bellapais und die meisten Orte, die ich sehr gut kannte, sind nun in den Händen der türkischen Zyprioten. Die griechischen Zyprioten, die den Rest der Insel besitzen, haben aus ihren verschlafenen Küstenstädtchen gigantische Touristenorte gemacht, mit riesigen Hotels und Erholungszentren.So weit ist es also gekommen !