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VORWORT
Fast alle ehemaligen Gebirgsdivisionen haben ihre Erlebnisse während des zweiten Weltkrieges in irgendeiner Form festgehalten. Es sind teils kriegsgeschichtliche Ausarbeitungen, teils sind es aneinandergereihte Berichte von Truppenkörpern oder einzelner Persönlichkeiten.
Von der ehemaligen 2. G. D. ist bisher für die Öffentlichkeit nichts erschienen. Wohl hat Hans Rüf, ein ehemaliger Angehöriger unserer Gebirgsdivision, in seinem Buch „Gebirgsjäger vor Murmansk" im Rahmen des an der Eismeerfront kämpfenden Gebirgskorps auch die Kampfhandlungen der 2. G. D. in vorbildlicher Art bearbeitet.
Die 2. G. D. mit ihren Friedensstandorten in Salzburg, Tirol und Vorarlberg und mit zwei Bataillonen in Kärnten und Osttirol ergänzte sich aus dem Bereich des Generalkommandos XVIII. A. K. mit vorwiegend Salzburgern, Tirolern und Vorarlbergern.
Den ersten Weltkrieg machte ich in den Reihen des k. u. k. Infanterieregimentes Erzherzog Rainer Nr. 59 mit. Während des zweiten Weltkrieges durfte ich die Söhne meiner alten Rainerkameraden in harter Zeit vor dem Feinde führen. Und als an mich die Aufforderung erging, an einer Abfassung eines Buches über die Erlebnisse der 2. G. D. während des zweiten Weltkrieges mitzuarbeiten, konnte ich mich aus meiner landsmannschaftlichen Verbundenheit diesem Rufe nicht verschließen. Ich würde es auch als großen Undank empfinden, wenn die hervorragenden und oft beispielgebenden Leistungen und Opfer der ehemaligen Soldaten der 2. G. D., also unserer prächtigen jungen Männer aus den österreichischen Alpenländern, der Vergessenheit anheimfielen.
So soll denn ein Buch der Öffentlichkeit übergeben werden über die Erlebnisse der ehemaligen 2. G. D. Es soll erzählen