Bővebb ismertető
Eigentlich müßte diese Arbeit, die ich eben, am Ostersonntag 1992, beendet habe, ein Jahr liegenbleiben und immer wieder durchgearbeitet werden. Das Thema ist zu wichtig und auch zu persönlich, als daß es leichthin abgefertigt werden dürfte. Doch die Zeit drängt; darüber dürfte kein Zweifel herrschen. Und so übergebe ich, nachdem ich mich auf einige Vorarbeiten stützen kann (JS I-III), etwas zaghaft das Manuskript dem Druck:-zaghaft, weil es um so persönliche Angelegenheiten des christlichen Glaubens geht, meines Glaubens, des Glaubens vieler Mitchristen, sicher auch des Glaubens von Eugen Drewermann;-zaghaft, weil so vieles ungenau und mißverständlich gesagt wurde, weil es noch so vieles andere zu sagen und zu bedenken gäbe. Doch wie dick wäre ein Buch, das alles dies unangreifbar erfüllt;-zaghaft, weil so oft mein persönliches Verständnis des Glaubens und meine Deutung der Theologie Drewermanns die Darstellung leitet; doch Drewermanns Theologie ist es, die mir den Mut zu dieser Subjektivität gibt (vgl. z. B. S. 31).Dies ist auch der Grund dafür, warum ich Drewermann selbst - quer durch sein Werk - möglichst ausführlich selbst zu Wort kommen lasse. Sicher, es sind oftmals Zitate, die erst im Zusammenhang vieler Seiten und Kapitel ihren Sinn vollständig darbieten. Aber der kritische Leser kann dies anhand der Stellenangaben leicht überprüfen. Und einen kritischen Leser wünsche ich mir für die folgenden Seiten.Ostersonntag, 1992Josef Sudbrack SJ