Bővebb ismertető
Forschung und Technologie gehören zu den entscheidenden Faktoren für die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Volkswirtschaften. Die technologische Leistungsfähigkeit der europäischen Staaten gilt in vielen Schlüsselbereichen als unzureichend. Die Einschätzungen über die Bedeutung dieses Defizits sind allerdings kontrovers. Einerseits gibt es dramatische Aufrufe, der Herausforderung durch Japan und die USA im Hochtechnologiebereich entschlossener zu begegnen und die europäischen Kräfte zu bündeln. Andererseits gibt es warnende Stimmen, die Bedeutung von Ungleichgewichten vor allem im Bereich der Mikroelektronik nicht zu überschätzen und sich nicht auf einen aufwendigen internationalen Subventionswettlauf einzulassen.
Der vorliegende Band zu den Perspektiven der europäischen Technologiepolitik erfüllt zwei Aufgaben: Zum einen enthält er strategische Vorschläge für eine effizientere europäische Politik im Bereich von Forschung und Technologie. Der zentrale Beitrag der Publikation von Klaus Grewlich ist vorrangig diesen strategischen Lösungsvorschlägen gewidmet. Die Herausgeber hoffen, daß die Vorschläge als Impuls in die politische Entscheidungsfindung einfließen.
Zum anderen soll der Band aber auch die kontroverse Vielfalt der Diskussion über die europäische Technologiepolitik berücksichtigen. Die Vorschläge von Klaus Grewlich werden deshalb von einer Reihe ausgewiesener Experten kritisch und zugleich kontrovers diskutiert. Die Initiierung einer kritischen Auseinandersetzung mit der Konzeption von Klaus Grewlich zur Steigerung der europäischen Leistungsfähigkeit im Technologiebereich trägt der Tatsache Rechnung, daß eine den objektiven Problemstellungen angemessene Entscheidungsfindung Resultat einer rationalen Auseinandersetzung sein muß.
Die Texte sind im Rahmen des Forschungsprojektes »Strategien und Optionen für die Zukunft Europas« entstanden, das von der Ber-
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