Bővebb ismertető
Einführung30 Jahre Europáische GemeinschaftVor dreiBig Jahren, am 25. Márz 1957, wurden in Rom die Vertráge zur Gründung der Europáischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und der Europáischen Atomgemeinschaft (EAG) unterzeichnet. Durch die Römischen Vertráge, die am 1. Januar 1958 in Kraft traten, erfuhr der europáische EinigungsprozeB, der sich bis dahin auf den Kohlé- und Stahlbereich (Montanunion) beschránkt hatte, betrácht-liche Ausweitung auf die Gesamtwirtschaft Westeuropas.Die Europáische Gemeinschaft (EG) wird von drei Organisationen gebildet: der Europáischen Gemeinschaft für Kohlé und Stahl (EGKS-Vertrag von Paris 1951), der Europáischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG-Vertrag von Rom 1957) und der Europáischen Atomgemeinschaft (EAG-Vertrag von Rom 1957). Der in der Praxis wichtigste und umfassendste Vertrag ist der EWG-Vertrag. Er hat sich seit 1958 als die Magna Charta des europáischen Einigungs-werks erwiesen. Seit dem 1. Juli 1967 sind die drei genannten Organisationen durch die Verschmelzung ihrer Organe (Fusionsvertrag 1965) zusammengeschlossen.Die EG umfaBte zunáchst sechs Gründerstaaten (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande). Sie wurde seit 1973 in drei Etappen um weitere sechs Mitglieder er-weitert. Am 1. Januar 1973 erfolgte der Beitritt GroBbritanniens, Ir-lands und Dánemarks, am 1. Januar 1981 trat Griechenland der Gemeinschaft bei und am 1. Januar 1986 kamen schlieBlich Spanien und Portugál hinzu.Zwölf west- und südeuropáische Demokratien mit rund 320 Millio-nen Bürgern sind damit in einer wirtschaftlichen und politischen Gemeinschaft zusammengeschlossen. In der Zwölfergemeinschaft gibt es keine Zölle mehr, die Europáer habén einen groBen, wenn auch noch nicht vollendeten Gemeinsamen Markt gebildet, in dem sie Freizügigkeit und freie Niederlassung genieBen. 1979 wurde das Europáische Wáhrungssystem (EWS) geschaffen. Eine Gemein-same Agrarpolitik (GAP) dient Verbrauchern wie Agrarproduzenten gleichermaBen. Auch die Handelspolitik liegt seit 1970 weitgehend in der Hand der Gemeinschaft. AuBerdem betreibt sie eine gemein-