Bővebb ismertető
Zur EinführungSeit eh und je haben die Urwälder und Berge der Ostkarpaten mein Jägerherz wie ein Magnet angezogen. Dort gab es nicht nur Urhirsche, sondern auch Wildarten, die in meiner Heimat Ungarn nicht vorkamen: Bär, Luchs, Wolf, Auer- und Birkwild.Ich zählte kaum acht Jahre, als das erste Buch Herbert Nadlers, des Begründers der heute noch angewandten Formel zur Bewertung der Hirschgeweihe und meines späteren väterlichen Freundes und Jagdpartners, in ungarischer Sprache erschien, das viele Erzählungen über seine Jagden im Kranz der Karpaten enthielt. Dieses Buch weckte erste Sehnsucht nach einem fernen Land!Dann der nächste Impuls. Ich verschlang Graf Silva-Taroucas klassisches Jagdbuch: Glückliche Tage". Darin war auch fast nur von den Ostkarpaten die Rede. Aber wie konnte ein normaler SterbUcher damals dorthin kommen? Es gab Ländergrenzen, Haß und Zank zwischen den Nationen. Damals, wie heute auch, benötigte man zur Hochwildjagd viel Geld. Somit blieben die Karpaten ein Wunschtraum des angehenden Jägers.Mitte der dreißiger Jahre erschien dann Hubert Behrs Waidwerk um silbergraue Hirsche". Es wurde eines der erfolgreichsten Jagdbücher, in dem der größte Teil seinen Karpatenjagden gewidmet war. Dieses Buch wurde dann meine Bibel", die Karpaten blieben meine größte Sehnsucht. Ich will gerne gestehen, daß auch der Titel des vorliegenden Buches von ihm stammt. Ich hoffe, daß er, den schon der grüne Rasen deckt, seinem alten Freund verzeihen wird. Denn ich möchte es als einen großen Erfolg meines langen und bewegten Jägerlebens bezeichnen, daß ich dann zwanzig Jahre später ihm zu einem Lebenshirsch verhelfen konnte. Wir schlössen eine feste Freundschaft und erlebten gemeinsam eine Reihe schöner Jagdtage.