Sehr geehrte Frau Professorin, Liebe Klára,
vor zehn Jahren hat Sie die Zeitschrift Acta Históriáé Artium zu Ihrem Geburtstag mit einer Sondernummer begrüßt. Nun wiederholen wir, Mitarbeiter des Museums der Bildenden Künste, unter Mitwirkung Ihrer Kollegen und Freunde aus dem Ausland, diese Ehrung aus Anlaß der Vollendung eines weiteren Jahrzehnts Ihrer Laufbahn. Wir bemühen uns, Ihnen diesen Band mit unserer Hochachtung so schnell wie möglich zu überreichen, damit wir mit der neuesten Fachliteratur und den schnellen Reaktionen...
Sehr geehrte Frau Professorin, Liebe Klára,
vor zehn Jahren hat Sie die Zeitschrift Acta Históriáé Artium zu Ihrem Geburtstag mit einer Sondernummer begrüßt. Nun wiederholen wir, Mitarbeiter des Museums der Bildenden Künste, unter Mitwirkung Ihrer Kollegen und Freunde aus dem Ausland, diese Ehrung aus Anlaß der Vollendung eines weiteren Jahrzehnts Ihrer Laufbahn. Wir bemühen uns, Ihnen diesen Band mit unserer Hochachtung so schnell wie möglich zu überreichen, damit wir mit der neuesten Fachliteratur und den schnellen Reaktionen darauf nicht hinter Ihrem Tempo zurückbleiben. Inzwischen wurden zwar verschiedene hochmoderne elektronische Apparate und Verfahren -Computer und Software genannt - entwickelt, aber wir rennen trotzdem sofort zu Ihnen, wenn wir schnell irgendeine Quelle, eine sehr wesentliche oder eine weniger wichtige Angabe nötig haben, denn wir wissen, daß keine Marke es mit der Fülle Ihrer kleinen Zetteln aufnehmen kann. Und selbst wenn diese versagen sollten, hilft uns noch immer - ohne jeglichen Behelf -Ihr Gedächtnis weiter.
Erlauben Sie noch, daß wir Ihnen auch die Bibliographie Ihrer nicht wenigen Werke der letzten zehn Jahre zur Ergänzung der früheren überreichen. Diesmal besteht unser Strauß nur aus Ihren Schriften zur Barockkunst. Die Zusammenstellung Ihrer Arbeiten zur Malerei der Renaissance und jener mit betont ungarischer Thematik sparen wir uns für Kränze zu weiteren feierlichen Geburtstagen auf.
Mit den besten Wünschen auch seitens der Autoren und Herausgeber dieses Bandes und aller Ihrer Kollegen begrüßt Sie herzlich
Ihr
Miklós Mojzer
Zoltán Kovács
Iosep>h plehs fidelis,
qui nutrivit p>uerum dominum de coelo "
Zur Ikonographie der niederrheinischen Geburtstafel um 1500 in der Gemäldegalerie zu Eger'
' 'n der Sammlung der Gemäldegalerie zu Eger (Erlau) in Ungarn befindet sich ein bemerkenswertes Tafelgemälde eines unbekannten niederrheinischen Meisters um 1500, das der rechte Flügel eines Flügelaltars gewesen sein dürftet Es stammte aus der ehemaligen Privatsammlung des Titulardomherren zu Eger Arvéd Kerekes und gelangte als sein Nachlaß in die erzbischöfliche Sammlung zu Eger am Anfang dieses Jahrhunderts. In 1952 wurde diese Sammlung säkularisiert, und so kam auch die Geburtstafel in die Gemäldegalerie des Schloßmuseums. Das Gemälde wurde an der Ungarischen Kunstakademie unter der Leitung von Nándor Kapos 1964-65 restaurierte Die Innenseite der Tafel stellt die Szene der Geburt Christi nach den Erzählungen des Evangeliums von Matthäus (1,1-25) und jenes von Lukas (2,1-2) dar (Abb. 1). Auf der Rückseite der Tafel lassen sich sechs heilige Frauen in zwei Zonen sehen (Abb. 2). Die obere Reihe beginnt mit der das Kind haltenden Gestalt Märiens, dann folgt die HI. Katharina von Alexandrien mit ihren üblichen Attributen, dem zerbrochenen Rad und dem Schwert, und schließlich die Hl. Margareta von Antiochien mit dem Drachen. An der Spitze der unteren Reihe steht eine verhältnismäßig selten dargestellte Heilige, Gertrude die Große, die erst im 17. Jahrhundert kanonisiert worden ist"*, neben ihr erscheint die Hl. Apollonia mit der auf ihr Martertum hinweisenden Zahnzange. Die letzte in der Reihe ist die Hl.Ursula mit den Pfeilen. (Abb. 2)
Die Ausführung des Werkes zeigt zweifellos die Eigenheiten der niederrheinischen Malerei des späten 15. Jahrhunderts, worauf schon Dénes Radocsay, der das Gemälde zum ersten Mal publizierte'', und später auch János Végh
Ich bin meinem Freund, Claus Kammer (Kunsthistoriker, Institut für Kunstgeschichte, Universität Utrecht) sehr zu Danl< verpflichtet, der den deutschen Text des Aufsatzes sprachlich lel
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