Bővebb ismertető
Vorwort Über die groBe Bedeutung primarpráventiver MaBnahmen zur Vorbeugung von Suchtentstehung insbesondere zur Vorbeugung des MiBbrauchs illegaler Drogén besteht unter Experten Übereinstimmung. Der Nationale Rauschgiftbekámpfungsplan betont daher die Notwendigkeit, primarpráventive MaBnahmen zu intensivieren. Die Bundesregierung hat deshalb zusátzliche Mittel für die Suchtpravention zur Verfügung gestellt. In den Mittelpunkt rückt nun die Frage, welche primárpráventiven Ansátze und MaBnahmen die gröBte Wirksamkeit versprechen und als gesichertes Fundament einer langfristigen Práventionsstrategie anzusehen sind. Die vorliegende Expertise gibt hierzu mehrere Antworten. Auf der Grundlage einer umfassenden wissenschaftlichen Bestandsaufnahme hat sie wichtige Eckpfeiler für eine effektive Suchtprávention erarbeitet. Diese Studie kann deshalb sowohl zur Überprüfung bestehender Konzepte und MaBnahmen als auch als Planungshilfe für neue Aktivitáten dienen. Erfreulicherweise bestátigen die Studienergebnisse grundsatzlich das Práventionskonzept des Bundesministeriums für Gesundheit. Im Mittelpunkt der durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklárung bereits durchgeführten MaBnahmen steht die Herausbildung eines suchtfreien Lebensstils durch die Entwicklung von Fáhigkeiten und Fertigkeiten zur Lebensbewáltigung sowie eines (selbst-)kritischen Umgangs mit suchtbildenden Stoffen. Vor allém sollten die Ergebnisse der Studie aber Mut machen. Denn obgleich noch erhebliche Kenntnislücken bestehen und weitere Forschung notwendig ist, kann als gesichert gelten, daB Právention wirksam ist und deshalb für diesen Bereich die Anstrengungen noch gesteigert werden müssen. Horst Seehofer