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Erster Teil
Am 13. Juli 1995 wurde mein einst so ereignisloses Leben filmreif - horrorfilmreif.
An diesem Dienstagabend, einem typischen, schwülheißen Sommerabend in Südflorida, erschien der Teufel höchst persönlich bei mir zu Hause und nahm meinen Körper in Besitz. Und da waren Sie immer der Meinung, nur Sie hätten Probleme. Denkste!
Warum gerade ich? zerbrach ich mir den Kopf. Ich war doch die Güte in Person, ein nettes jüdisches Mädchen, das Zahnseide benutzte, sämtliche Plastikbehälter recycelte und dem Briefträger zu Weihnachten ein Trinkgeld gab. Ich war alles andere als der Typ, der einer Sekte beitritt oder sich in satanische Rituale vertieft. Schon beim Gedanken, mir die Ohrläppchen durchstechen zu lassen, wurde mir komisch. Und trotzdem ist es passiert. Der Teufel erschien auf meiner
Moment. Ich sollte Ihnen den Teufel nicht schon so früh in der Geschichte vorsetzen. Sonst denken Sie noch, ich sei auch so eine Spinnerin, die unbedingt ins Fernsehen kommen will. Sie kichern womöglich, rollen mit den Augen und sagen: »Na klar.« Aber ich bin keine Spinnerin. Ich bin Immobilienmaklerin und habe Ihnen eine bizarre, aber wahre Geschichte zu erzählen, eine Geschichte über dunkle Mächte und üble Machenschaften und
Verzeihung. Jetzt habe ich schon wieder davon angefangen. Bevor Sie mir jetzt wirklich noch davonlaufen, lassen Sie mich die ganze Angelegenheit einfach so erzählen, wie sie sich zugetragen hat. Lassen Sie mich zurückblenden und noch einmal mit Mitchell anfangen, meinem Mann, der an jenem besagten Dienstagabend im Juli verkündete, daß er mich nach zehn Jahren Ehe wegen einer anderen verlassen würde