Bővebb ismertető
1In dem Augenblick, da Hernando Sotomayor das Zeit-liche segnete, wufiten nur vier Personen, dafi er ermordet wurde. Niemand von ihnen kannte ihn, und es würde unmöglich sein, sie mit seinem Tod in Verbindung zu bringen, geschweige denn ein Motiv für die Tat zu finden.Weder die Zeit noch der Ort schienen einem Mord angemessen. Es war ein schwüler Sonntagnachmittag im August, die kühle Brise, die normalerweise vom Pazifik her über die mexikanische Grenze wehte, hatte sich gelegt, und die Tausende, die die Rennbahn von Caliente füllten, schwitzten geduldig in der Hoffnung, dafi das Wettglück sie für alle Beschwerlichkeiten entschádigen würde. Das vierte Rennen war eben gelaufen, und die Pferde wurden für das náchste an den Start geführt. Hernando Sotomayor war vermutlich glücklicher als alle anderen hier auf dem Rennplatz. Er hatte nicht nur beim Tip auf einen Aufienseiter einen guten Gewinn erzielt, seine Zufriedenheit erwuchs aus einem sonstigen Wohl-befinden: Sein Import-Export-Gescháft blühte, seine Ehe war glücklich, und die Kinder waren erwachsen und vernünftig. Obgleich sein Herz nicht mehr so gleich-máliig schlug wie früher, hatte ihm sein Arzt doch erst kürzlich versichert, dafi es immer noch besser sei, als man für einen Mann von Ende Fünfzig erwarten konnte. Sotomayor fühlte sich in der Blüte seines Lebens.