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Prolog
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¦ weiter Weihnachtstag, 1869. Hoher Schnee liegt auf der Erde, auf dem Dach der Kathedrale, auf Iden breiten Wällen der Burg. Seit Tagen hatte ein bitterkalter Ostwind von den Pennines über die Ebene Eden hinweggefegt und das heftig gestiegene Wasser des Flusses Caldew aufgewühlt, die undurchsichtige Oberfläche zu noch dunkleren Wellen aufgerauht. In dieser vom Schnee gedämpften Nacht herrschte in der Innenstadt von Carlisle Totenstille bis auf das Läuten der Kirchenglocken, alle vier Stunden, ein eigenartig düsterer Klang, der weit über die Grenzen der Stadt hinaushallte bis zu den umliegenden Dörfern von Cumberland. Die Dämmerung an jenem Morgen war grell; das Blutrot des plötzlich hell werdenden Himmels bildete einen starken Kontrast zu dem leuchtenden Weiß des Neuschnees und zu dem harten Schwarz der Fabriken und Werkstätten im Bezirk Caldewgate. Die ganze breite, breite Church Street war eine einzige Fläche aus ununterbrochenem, gefrorenem Weiß, und die Nebenstraßen, die von ihr abbogen, waren schneeverweht. Wo an geschützten Stellen Pflastersteine hervorlugten, glitzerten sie eiskalt.
In einem Haus in einer der Nebenstraßen, in der John Street, brachte eine Junge Frau, neunzehn Jahre alt, ihr erstes Kind zur Welt. Die Frau hieß Annie Jor-