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Vorwort
"Zwischen Fest und Spiel bestehen nun der Natur der Sache nach engste Beziehungen. Die Ausschaltung des gewöhnlichen Lebens, der überwiegend, wenn auch nicht notwendig fröhliche Ton der Handlung - auch das Fest kann ernst sein - die zeitliche und räumliche Begrenztheit, das Zusammengehen von strenger Bestimmtheit und echter Freiheit, das sind die hauptsächlichsten Gemeinsamen Züge von Spiel und Fest" Qan Huizinga: Homo Ludens, S. 36). "Fest und Spiel - Festliche Spiele" war auch das Thema des 3. Symposions des Institutes für Spielforschung und Spielpädagogik am 17. und 18. Oktober 1997 in Schloß Kleßheim bei Salzburg. "Fest und Spiel" ist daher der Titel des VIIL Bandes der Reihe "Homo ludens - der spielende Mensch". Vorangegangen sind 1992 das Symposion "Glück und Spiel" (Homo ludens III) und 1994 "Sucht und Spiel" (Homo ludens V). Schwerpunktmäßig enthält die vorliegende Publikation alle Symposionsbeiträge, ergänzt durch das Interview mit Prof. Rudolf zur Lippe zum Thema: "Die Erneuerung und das Erleben der Fülle im Fest".
Ein ganz besonderer Dank des Herausgebers geht an den Nestor der deutschen Hermeneutik, Prof. Hans-Georg Gadamer, welcher leider gesundheitsbedingt seine Teilnahme absagen mußte, aber seinen Beitrag in der von ihm geliebten Dialogform in einem Gespräch in Heidelberg mit Rainer Buland gleichwohl in bewundernswertem Entgegenkommen geleistet hat. Sein Schüler, Prof. Jean Grondin, hat ihn kurzfristig in Salzburg vertreten. Seine Ausführungen waren von großem Wert und stellten eine wichtige Erweiterung des Tagungsthemas dar.
Das Symposion wurde - nach der freundlichen Begrüßung durch den Hausherrn, Dir. Alfred Schlögelhofer, vom Rektor der Hochschule "Mozarteum", Prof. Klaus Ager, offiziell eröffnet. In seinem Beitrag ging