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VorwortDie großen Dichter kommen nicht unerwartet zu Wort, nicht aus heiterem Himmel herab wie göttliche Verlautbarung. Im Leben der Völker läßt sich weit zurück verfolgen, wann bei ihnen die Geburtswehen einsetzten, um den außerordentlichen Sohn zu gebären. Die Nation, die große Familie, bereitet sich im vorhinein auf das Ereignis vor.Sie lehrt die Ammen, die den Neugeborenen zu pflegen haben, ihm im vorhinein die Worte der Muttersprache in den Mund zu geben, und sie säubert auch diese Worte. Dann erzieht sie Lehrer, die den Sohn lenken sollen. Für Schulbücher sorgt sie genauso wie für die Geschenke und für die Rügen der Onkel. Freunde und Konkurrenten werden ausgesucht, die den Zukünftigen schützen und anspornen werden. Das ganze Land ist in einer Aufregung.Denn es ist nicht gewiß, ob der Säugling geboren wird. Und wenn er geboren wird, ist es nicht gewiß, ob er aufwächst. Wie oft ist es dem ungarischen Volk so ergangen. Doch daß nur ein Prophet es aus dem Jammer hätte herausführen können, und der Prophet kam auch. Aber noch öfter kam er nicht. Das Volk stand vor einem neuen Weg, begierig des Wortes und des Zeichens. Doch es wartete vergebens. Derjenige, dem die Geschichte die große