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KRIEGSRATKasselnd trat die Wache unter das Gewehr. Die Scharen der Bürger und Frauen drängten dichter in Erwartung neuen Schauspiels zusammen.Ob der König selbst kommt?"Das sind Fußgänger", belehrte ein Mann, der eine Aktenmappe unter dem Arm trug, der König geht nie zu Fuß."Das ist nicht wahr. Unser Herr König ist zwar ein gestrenger Herr, aber er liebt das Getue nicht, wie es die großen Herren sonst an sich haben. Er zählt jeden Pfennig in seinem Haushalte, ja, so ist's!" Die Krämersfrau ereiferte sich. Und der liebe Gott strafe mich, wenn ich nicht wahr rede, aber ich bin ihm heute morgen in der Vorstadt begegnet, zu Fuß", triumphierte sie, nur von einem Herrn Offizier begleitet."Sie reckten die Hälse. Eine Anzahl Männer kam über den Marktplatz. Ihnen vorauf schritt ein greisenhafter Mann in bunter Uniform, silbern glänzte der Stern auf seiner Brust.Nun, ist das wohl der König?" krähte wieder die heisere Stimme. Der Mann mit der Aktentasche gebärdete sich wie ein Unsinniger. Gott segne den Herzog von Braunschweig", schrie er begeistert.Hände und Mützen wirbelten durch die Luft. Mit steifem Arm fuhr der Braunschweiger an den Hut. Ein Lächeln quälte sich in seinem Gesicht.Das ist noch ein Mann der großen Zeit, der dem Fritz mit Mut und Treue gedient hat. Der Himmel verleihe, daß er wieder der mächtige Schild Preußens sei!"Er hat dem Fritz nicht nur gedient, er hat ihm auch seine Schlachten geschlagen", predigte der Sekretarius, Prinz Heinrich und er. Mit ihren Armen hielten sie den König, so er, oft5