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Rolle und Aufgaben der LSK/LV In der modernen Landesverteidigung der Deutschen Demokratischen Republik
von Generaloberst Wolfgang Reinhold Stellvertreter des Ministers und Chef der Luftstreitkräfte und Luftverteidigung
Die Partei der Arbeiterldasse und das Voll< der DDR haben unserer Nationalen Volksarmee den militärischen Klassenauftrag erteilt, Schulter an Schulter, in fester Waffenbrüderschaft mit der ruhmreichen Sowjetarmee und den anderen sozialistischen Bruderarmeen die sozialistische Ordnung und das friedliche Leben der Bürger der Deutschen Demokratischen Republik und aller Staaten der sozialistischen Gemeinschaft zuverlässig gegen alle Angriffe der aggressiven Kräfte des Imperialismus und der Reaktion zu schützen. Das bedeutet, die Unverletzlichkeit der Staatsgrenzen, des Territoriums, des Luftraums und der Territorialgewässer der DDR zu gewährleisten und durch eine hohe Kampfkraft und ständige Gefechtsbereitschaft jederzeit bereit und fähig zu sein, Aggressionen abzuwehren und den Gegner entscheidend zu schlagen, wenn der Imperialismus einen solchen Angriff wagen sollte. Indem die Angehörigen der Nationalen Volksarmee ihren militärischen Klassenauftrag verantwortungsbewußt erfüllen, tragen sie dazu bei, den Frieden und die Sicherheit in Europa und in der ganzen Welt zu festigen. Die Sicherung eines dauerhaften Friedens ist zur Hauptfrage der Gegenwart geworden. Darum sehen die Angehörigen unserer Nationalen Volksarmee den tiefen Sinn ihrer hohen militärischen Anstrengungen vor allem darin, den weiteren Aufbau des Sozialismus und Kommunismus zuverlässig zu sichern und zu schützen. Sozialismus und Frieden sind eins. 1917 verkündet die junge Sowjetmacht das historische Dekret über den Frieden. 1922 schlägt die UdSSR der Welt das erste umfassende Abrüstungsprogramm vor. 1933 ergreift sie die bedeutsame Initiative für die kollektive Sicherheit in Europa. Das sind einige der Fakten, deren Reihe bis in die jüngsten Tage reicht. Die folgerichtige Fortsetzung des konsequenten Friedenskurses fand einen neuen Höhepunkt in der weitreichenden Friedensinitiative des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und Vorsitzenden des Obersten Sowjets, L. I. Breshnews, von Berlin, der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, anläßlich der Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der DDR: Reduzierung der Anzahl der Kernwaffenträger mittlerer Reichweite, Nichteinsatz von Kernwaffen gegen Staaten, die diese nicht besitzen, einseitiger Abzug von Militärangehörigen, Panzern und anderer Militärtechnik aus der DDR, Bereitschaft zu Verhandlungen über alle Aspekte der militärischen Entspannung u. a.
So sieht die »Bedrohung aus dem Osten« aus. Bedroht werden mit dieser