Bővebb ismertető
In den folgenden Blättern versuchte ich zweierlei zu vereinigen, was die philosophische Gepflogenheit sonst mit methodischer Absicht scheidet: sehen und*tmt* . jv, '-tfiJW H*'vr.*. denken. Im Unterschiede zur herkömmlichen Ästhetik wird hier der Gedanke, ähnlich wie im Laokoon", angesichts des besonderen Eindruckes entwickelt, der seine Fassung veranlaßt hat. Darin liegt eine persönliche Willkür, weil es der zufälligen Gelegenheit überlassen blieb, was, wieviel, mit welcher Genauigkeit und Schulung der Verfasser sah. Diese Gelegenheit heißt Florenz. Trotzdem die artistischen Gegenstände einer solchen Stadt vom Geschichtschreiber der Künste tausendmal in allen Einzelheiten um und um gewendet, untersucht, gesammelt, zergliedert, gebucht und beurteilt sind, schien es mir, daß man auch dem Philosophen einmal1 gestatten dürfe, sich nachträglich auf seine Weise zu ihnen zu verhalten. Unter der Voraussetzung, daß die Philosophie dabei nicht unter allen Umständen abzudanken oder zu kurz zu kommen brauche.Freilich möchte die daraus hervorgegangene Betrachtung eher einem freien Stegreifspiele zu vergleichen sein als einer durchweg systematischen Erörterung, die lediglich der inneren Bewegung der Begriffe folgt und jede sinnliche Gegenständlichkeit verdampfen läßt. Aber einmal Aug in Aug mit dem Kunstwerke, bleibt jede Zufälligkeit strenge vermieden.