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Such, Nero, sagte Maximilienne. Hilferufe kamen aus der Tiefe des Waldes. Sie war darüber im ersten Augenblick nur erstaunt, dann aber beunruhigt und bahnte sich mit ihrem Hund einen Weg durch das Unterholz. Es war ein Nachmittag im Mai 1717. Maximilienne Comtesse de Villeneuve-Caramey ging, báuerlich gekleidet, wie es ihre Gewohnheit war, in der Umgebung ihres Schlosses spazieren. Ihr schlichtes Auftreten hatte niemanden vermuten lassen, dafi sie die Gattin eines Vertrauten des Regenten, Philipp von Orléans, war. Obwohl sie sehr schön war mit ihren langen braunen Haaren und ihren veilchenblauen Augen und bei Hofe zweifellos eine glánzende Rolle hatte spielen können, hatte sie sich auf eigenen Wunsch auf ihr bei Senlis gelegenes Schlofi Mortefontaine zurückgezogen. Ihr Gatte, Amédée Comte de Villeneuve-Caramey, war zwar anfánglich sehr in sie verliebt gewesen, hatte sie aber gleich verlassen, als sie ihren Sohn Adrién erwartete, und ihr die tollen Náchte im Palais Royal vorgezogen. Wenn Maximilienne auch eine gewisse Zártlichkeit für den Grafen empfunden hatte, so war dieses Gefühl doch recht bald einer resignierten Gleichgültigkeit gewichen. Die junge Frau glaubte, dafi ihr Leben mit zweiundzwanzig Jahren zu Ende sei. Gewifi, es gab Adrién, aber er war erst zwei Jahre alt, und sie konnte ihm ihren Kummer und ihre Einsamkeit nicht anvertrauen. Auf, Nero, such! Je tiefer sie in den Wald eindrang, um so deutlicher vernahm sie die Rufe, die von kráftigen Flüchen begleitet waren. Sicher ein Holzfáller, der sich verletzt hat, dachte die junge Frau. Doch dem war nicht so. Am Fufie einer grófién Eiche lag ein Mann, der sich sein Bein hielt; sein Pferd stand ein paar s