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Erstes Kapitel Tomlinson starb zwanzig Sekunden vor dem planmáBigen Aufsetzen der Maschine auf der Landebahn 13 des New Yorker KennedyFlughafens. Wir waren seit gut zwanzig Minuten auf dem Sinkflug durch Dunst und Nebel und wurden mit dem Instrumentenlandesystem herangefuhrt. Bei einer solchen Landung ist man ganz auf seine Zeiger und Zahlen angewiesen; nur sie sagen einem, ob die Maschine auf dem richtigen Anflugkurs ist und ob man den Flughafen vor oder hinter sich hat. Man kann sich nicht mehr nach dem Augenschein richten, auf den man sich seit seiner Geburt verlassen hat: Dort drauBen im feindlichen Element, in einem endlos grauen Nichts, sind alle Anhaltspunkte verborgen. Man kontrolliert die Armaturen mit der Inbrunst eines religiösen Fanatikers vor seinem Altar und vergewissert sich wieder und wieder, daB man noch immer auf dem richtigen Kurs ist und im korrekten Gleitwinkel. Die vorgeschriebene Überprüfung der Instrumente war bereits durchgeführt, eine Reihe von Schaltern betátigt und Anzeiger beobachtet worden. Hydraulik? In Ordnung. Landeklappenausschlag? Zweiundzwanzig Grad. Tomlinson befahl vollen Klappenausschlag. Ich drückte die entsprechenden Hebel herunter. Als der Funkhöhenmesser 262 FuB, das sind 87 Meter, anzeigte, rief ich: Hundert FuB über Entscheidungshöhe", womit ich Tomlinson wissen lieB, daB wir uns jetzt noch 30 Meter über der Höhe befanden, auf der er sich innerhalb weniger Sekunden zur Landung oder zum Durchstarten entschlieBen muBte. DrauBen war immer noch nichts zu erkennen. Entscheidung!" rief ich, als der Höhenmesser 162 FuB, gleich 54 Meter, anzeigte. In diesem Augenblick sahen wir zum erstenmal die Landebahn. Wir landen", erwiderte Tomlinson. Damit gab er zu verstehen, daB einer sanften Rückkehr zu Mutter Erde nichts mehr im Weg stand. Dann starb Tomlinson. Er gab ein seltsames, keuchendes Röcheln von sich und drehte sich