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Forschung hat viele Gesichter [antikvár]

Ingolf Rheinholz, Peter von Zahn

 
In diesem Buch berichten zwei Autoren über die moderne Chemie, Pharmazie und Medizin. Sie erzahlen von Forschern und Forschung, von Plánén und Hoffnungen, glücklichen Zufallen und verpaBten Gelegenheiten. Ihr Bericht aber macht vor allém deutlich, wieviel záhe Beharrlichkeit und Kleinarbeit auch den Alltag der Forschung bestimmt. Dabei ist man sich nur selten bewuBt, welcher geistige und materielle Aufwand nötig ist, um zu sicheren und brauchbaren Ergebnissen zu gelangen. Auch der Forschung wird selten etwas geschenkt, das meiste muB...
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In diesem Buch berichten zwei Autoren über die moderne Chemie, Pharmazie und Medizin. Sie erzahlen von Forschern und Forschung, von Plánén und Hoffnungen, glücklichen Zufallen und verpaBten Gelegenheiten. Ihr Bericht aber macht vor allém deutlich, wieviel záhe Beharrlichkeit und Kleinarbeit auch den Alltag der Forschung bestimmt. Dabei ist man sich nur selten bewuBt, welcher geistige und materielle Aufwand nötig ist, um zu sicheren und brauchbaren Ergebnissen zu gelangen. Auch der Forschung wird selten etwas geschenkt, das meiste muB auf beschwerlichen Wegen langsam fortschreitend erarbeitet werden. Da bleiben Rückschláge nicht aus, und zuweilen liegt der Erfolg auch neben dem Ziel, das ursprünglich angestrebt worden war. Dieser beschwerliche Weg beginnt fast immer im Laboratórium, führt aber dann sehr bald durch viele Stadien technischer Entwicklung und praktischer Erprobung. Er muB gemeinsam mit engagierten Technikern, Ingenieuren, Spezialisten zurückgelegt werden. Hierbei bedient man sich modernster Apparaturen und Methoden, die ihrerseits wiederum das Ergebnis analoger Bemühungen auf anderen Gebieten sind. Macht man sich diese Zusammenhánge bewuBt, gewinnt man zugleich Respekt vor der Komplexitát menschlichen Strebens. Motor für dieses Forschen, Prüfen, Produzieren ist der Wille des Menschen zum Leben. Ist die drángendste Not gebannt, regen sich Bedürfnisse, deren Befriedigung uns das Dasein dann vielfach erst lebenswert machen. So entstand jenes imponierende und manchmal auch erschreckende Gebilde, das wir die moderne Zivilisation nennen. Lange sah man nur ihre Segnungen, inzwischen jedoch ist man sich ihrer Grenzen bewuBt geworden, und es gibt immer háufiger Diskussionen darüber, was noch toleriert werden kann und was nicht. Doch so berechtigt solche Kritik jeweils vielleicht sein mag, gewiB ist, daB wir die Fundamente und Strukturen dieses Gebáudes allenfalls nur behutsam verándern können. Zerstören aber dürfen wir sie nicht, wennunsdasSchicksalder Menschen auf diesem Planeten etwas bedeutet. Was hier geschildert wird, gehört zwar in diesen Problemzusammenhang, behandelt jedoch vor allém jene Seite der Chemie, die dazu beitrágt, zu helfen und zu heilen. Das weist auf den AnlaB hin, aus dem heraus dieses Buch entstand. Es war das 150jáhrige Bestehen eines weltbekannten Werkes, das zu den áltesten Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie gehört: E.Merck in Darmstadt. Dort hatte einst alles, was heute durch GröBe und Vielfalt beeindruckt, im Laboratórium einer Apotheke begonnen - in der vor mehr als 300 Jahren gegründeten Darmstadter Engel-Apotheke. Es würde zu weit führen, wollte man hier die Entwicklung des Merck-Unternehmens von der Apotheke zum chemischpharmazeutischen .GroBbetrieb auch nur andeutungsweise schildern. Sie bildet aber zweifellos ein interessantes Kapitel deutscher Industrie- und Wirtschaftsgeschichte und ist aus anderen Anlássen schon mehrfach dargestellt worden. Alkaloidé, Herzglykoside, Vitaminé, Hormoné, Weckmittel, Schlafmittel, Kontrastmittel, Reagenzien, Diagnostika und zahlreiche Spezialchemikalien für weiterverarbeitende Industriezweige kennzeichnen seinen Weg. Die Mánner, die jetzt die taglichen Entscheidungen treffen, habén bewuBt darauf verzichtet, unsererZeit ein weiteres Kapitel der eigenen Unternehmensgeschichte zu bescheren. Sie wollten vielmehr durch Bild und Text deutlich machen, was Forschen und Produzieren auf den Gebieten Chemie, Pharmazie und Medizin heute bedeutet. Diese Forschung hat viele Gesichter, so wie die Menschen, die sie betreiben. Was erreicht ist und welche Ziele sie sich gesetzt habén, wird hier dargestellt. Nach zahlreichen Gespráchen der Autoren mit Chemikern, Apothekern, Árzten, Pharmakologen, Biologen, Physikern und Technikern und im Zusammenwirken mit namhaften Fotografen sind die Kapitel dieses Buches entstanden. Sie berichten von Menschen und Methoden, gewáhren Einblicke in Bereiche, zu denen nicht jeder jederzeit Zutritt habén kann (denn manchmal trübt schon das kleinste Staubchen die Lösung), die aber doch auch so geheim wiederum nicht sind, wie sie gelegentlich scheinen.Fritz Ebner

Termékadatok

Cím: Forschung hat viele Gesichter [antikvár]
Szerző: Ingolf Rheinholz Peter von Zahn
Kiadó: Econ Verlag
Kötés: Fűzött kemény papírkötés
ISBN: 3430199018
Méret: 230 mm x 300 mm
Ingolf Rheinholz művei
Peter von Zahn művei
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