Bővebb ismertető
VorwortEs ist eine erfreuliche Tatsache, daß sich der Interessentenkreis für die Astronomie und Astronautik ständig vergrößert. Besonders bei den relativ nahen Himmelskörpern im Sonnensystem konnten mit Hilfe der astronomischen Beobachtungen und astronautischen Unternehmen Interessante Ergebnisse gewonnen werden. Auch der erdnächste natürliche kosmische Begleiter - unser Erdmond - wird In der Amateurastronomie intensiv beobachtet. Er ist zweifellos für den mit der astronomischen Beobachtung beginnenden Sternfreund, aber auch für den fortgeschrittenen Amateur und Fachastronomen ein Interessantes Beobachtungsobjekt. Schon mit kleinen Beobachtungsinstrumenten, mit einem Feldstecher oder einem Refraktor 63/840 (Schulfernrohr), sind viele Details auf der Mondoberfläche erkennbar.Es Ist nicht immer einfach - vor allem für den Anfänger - die einzelnen Mondformationen aufzufinden bzw. zu Identifizieren. Dabei soll der vorliegende Fotografische Mondatlas den Mondbeöbachter unterstützen. Mit diesem Atlas, der eine fast vollständige Lunatlon zeigt, ist es möglich, die einzelnen Objekte am Terminator bzw. in seiner Nähe schneller mit dem Fernrohr aufzufinden. Die Oberflächengebilde in größeren Distanzen zum Terminator sind ebenfalls gut zu lokalisieren. Zu jeder Mondphase sind wichtige physische Daten angegeben. Unterschiedliche Llbratlonswerte sind in einer Auswahl von Aufnahmen und ebenfalls die Extremwerte des scheinbaren Erdmonddurchmessers fotografisch festgehalten.In diesem Atlas zeigt ein spezielles Mondfoto eingezeichnet die Landeorte von unbemannten und bemannten Raumflugunternehmen. Zahlreiche Daten aller Raumflugunternehmen der UdSSR und der USA zum Mond sind In einer Übersicht zusammengetragen.In der DDR und In vielen anderen Ländern steigt auch die Anzahl der an der Astrofotografle interessierten Sternfreunde. Beginnt ein Sternfreund mit der Astrofotografie, Ist der Mond In den meisten Fällen das erste Beobachtungsobjekt. Der Fotografische Mondatlas" enthält deshalb eine Einführung Irt die Astrofotografle mit Problemen, Empfehlungen und praktischen Hinweisen bei der Mondfotografie.Aus Gesprächen mit Amateurastronomen, in Fachdiskussionen und auf astronomischen Tagungen habe Ich erfahren, daß ein fotografischer Mondatlas sicherlich eine Unterstützung vor allem der amateurastronomischen Arbeit darstellt. Mit Hilfe eines solchen Atlasses kann die Beobachtung des Mondes effektiver, rationeller und vielseitiger gestaltet werden. Diese Publikation soll aber auch Anreiz sein für die eigene fotografische Beobachtung.Für die Manuskriptdurchsicht und freundliche Unterstützung möchte Ich den Herren Dr. Paul Ahnert und Studienrat Hans Joachim NItschmann recht herzlich danken, besonders auch meiner Frau, die mich während der langjährigen Erarbeitung des Fotografischen Mondatlasses unterstützt hat. Ebenfalls vielen Dank für die Herausgabe des Buches dem Verlag Johann Ambrosius Barth.Bautzen, September 1982Wolfgang Schwinge