Bővebb ismertető
Über hepatozellulare Mitosestörungen und Kerneinschlüsse nach wiederholten Colchicingaben Zugleich ein Beitrag zum Problem der nuklearen Plasmainklusionen Von H.-W. Altmann und J. Haubrich Aus dem Pathologischen Institut der Uni versi tát Würzburg Direktor: Professor Dr. H.-W. Altmann Mit 18 Abbildungen im Text (Eingegangen am 20. Januar 1965) AnlaB zu den hier vorgelegten Beobachtungen waren die Untersuchungen von Hamperl und seinen Mitarbeitern (Hamperl 1946; Lambers 1951/1952; Buchmann 1954; Wessel 1958), denen es gelungen ist, durch wiederholte Colchicingaben in den Lebern erwachsener Máuse Kerneinschlüsse hervorzurufen, die in allén Einzelheiten denen gleichen, die seit Pianese (1896) wiederholt bei Mensch und Tier beschrieben worden sind. Anfánglich nur als morphologiscbe Besonderheit herausgestellt, sind derartige Gebilde spáter unter dem EinfluB der von Berg (1932, 1934, 1935) entwickelten Vorstellungen für lange Zeit, auch von uns selbst (Altmann 1949, 1955), als Derivate des Nucleolus (,,nucleoláre Blasen") angesehen worden, bis Kleinfeld, Greider u. Frajola (1956) und bald darauf Wessel (1958) sie auf Grund elektronenmikroskopischer Befunde als Plasmainklusionen entlarven konnten, die von einer echten Kernmembran umzogen sind. Da seitdem entsprechende Befunde auch von vielen anderen Zellformen vorgelegt worden sind (z. B. Leduc u. Wilson 1959; Ehrenbrand u. Lindner 1959; Cordier u. de Harven 1960; Svoboda 1962; Totovic 1964), kann heute als erwiesen gelten, daB B eitráge zur path. Anat. CXXXI. Bd. 23