Bővebb ismertető
VORWORT . . . und welche Grammatik können Sie mir zur Vertiefung meiner Fran-zösischkenntnisse empfehlen?" Diese und ähnliche Fragen sind denen, die Französisch an Ober- und Abendschulen, Hoch- und Fachschulen lehren, in den letzten Jahren von wißbegierigen jungen Menschen, aber auch von Wissenschaftlern, die ihre Französischkenntnisse aufzufrischen gedachten, oft gestellt worden.Leider gab es, von einigen kleinen verdienstvollen Veröffentlichungen abgesehen, in der DDR keine mittlere deskriptive Grammatik des Französischen, und Interessenten mußten immer wieder auf ältere Veröffentlichungen orientiert werden.Um diesem Mangel abzuhelfen, betraute die Fachkommission Französisch beim Staatssekretariat für das Hoch- und Fachschulwesen ein Autorenkollektiv mit der Ausarbeitung einer derartigen Grammatik, die den augenblicklichen Erfordernissen der Praxis entsprechen sollte.Die vorliegende deskriptive Grammatik des Französischen möchte die seit langem bestehende Lücke schließen und alle diesbezüglichen Wünsche der Sprachlehrer und Studierenden befriedigen helfen. Aber auch diejenigen, die sich als Anfänger im Rahmen des an den Ober- und Abendschulen, Hoch- und Fachschulen gebotenen Grammatikminimums informieren möchten, werden in den detaillierten Ausführungen die gewünschten Auskünfte finden. Die Autoren folgten bei der Ausarbeitung der Grammatik im wesentlichen der literatursprachlichen Norm, die, wenn man von der Dolmetscherausbildung u. a. absieht, die Grundlage des Sprachunterrichts an den Bildungsstätten unserer Republik sein wird. Dies ist auch der Grund, weshalb bei der Auswahl der Belege vor allem auf die fortschrittliche Literatur Frankreichs des 19. und 20. Jahrhunderts zurückgegriffen wurde.Bei der Gestaltung des Kapitels über die Zahlwörter wurden nach Wissen der Autoren zum ersten Mal Formeln der höheren Mathematik, deren Lesen in der Fremdsprache für Mathematiker und Techniker ein Erfordernis ist, in einer Französischgrammatik aufgenommen. Sämtliche Formeln wurden von französischen Mathematikern durchgesehen.Die Autoren machen außerdem darauf aufmerksam, daß sie das Kapitel über die Syntax bewußt kurz gehalten haben, da der an Syntax besonders Interessierte in einem einschlägigen Werk besser und umfassender Auskunft auf alle ihn bewegende Fragen erhält, als dies in einer Grammatik mittlerer Größe möglich ist.SchUeßlich möchten die Autoren nicht versäumen, all denen besonders aber dem Gutachter, Herrn Dr. Johannes Klare, sowie dem Verlag Enzyklopädie zu danken, die durch wertvolle Ratschläge zum Gelingen des Werkes 'getragen haben.Aribert Schlegelmilch