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Das erste Kapitel
Eine furchtbare Familie
Mit schroffer Bewegung schob die Frau eine Haarsträhne aus der Stirn und sagte: »In seiner Panili ist er auf den Boden gerannt. Verstehen Sie das? Es wäre doch logisch gewesen, er hätte sich gleich auch vergiftet. Aber er ist auf den Boden. Das Haus hat fünf Etagen, eine Mietskaserne, wissen Sie, aus den zwanziger Jahren oder noch davor aus der Kaiserzeit.« Die Frau schwieg einen Augenblick. Sie sagte dann leise: »Was wir schon alles für Zeiten hatten !«
Sie brachte die Haarsträhne, die durch den Zugwind wie ein dünnes Fähnchen immer wieder über ihrer Stirn flatterte, für ein paar Augenblicke in Ordnung und sagte: »Von dort ist er durch eine Luke auf das Dach geklettert. Er soll noch ein ganzes Stück auf dem Dachfirst entlangbalanciert sein, etwa zehn Meter. Wahrscheinlich hatte er den Mut verloren und hat noch zwanzig Schritte geschafft. Ich weiß nicht. Nachträglich wird viel erzählt, und die halbe Welt hatte noch ihr Schauspiel, ohne zu wissen, daß das, was sie nicht gesehen hat, viel schlimmer war.« Die Frau sah unwillkürlich hoch, als könnte sie den Dachfirst sehen.
Sie glaubte, es sei das wichtigste gewesen, was sie dazu zu sagen hatte. Ihre Erregung ließ sehr schnell nach, sie hatte alles längst überstanden, obwohl es für sie nicht viel zu überstehen gab. Nur das Gespräch darüber wühlte alles wieder auf - und der Mann, der dieses Gespräch heraus-
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