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Als die erste Wehe kam, hielt Susanne Overhoff unwillkür-lich den Atem an. Aber sie empfand keine Angst, eher ein schmerzvolles Gefühl von Glück.Es war alsó soweit. Alles Warten würde nun bald ein Ende habén.Susanne Overhoff lieB das Babyjáckchen, an dem sie há-kelte, in den SchoB sinken. Ihr Blick ging zu Eva, ihrer Toch-ter, die báuchlings auf der Couch lag.Eva . . ., sagte sie; ich . . . Ihr Mund war trocken.Es fiel ihr schwer, die richtigen Worte zu finden.Ja, Mutter? Das junge Mádchen hob den Kopf und strich das weizenblonde Haar aus der Stirn.Ich glaube, es wird Zeit für mich, Eva.Eva setzte sich mit einem Ruck auf. Schon? fragte sie, nun doch erschrocken. Mit zwei Schritten war sie bei der Mutter, kniete neben dem Sessel. Susanne Overhoff fuhr ihr mit der Hand in das schimmernde Haar.Du weiBt doch, daB ich bereits seit Tagén darauf warte.Ja schon, sagte Eva leise, aber wenn es dann passiert, ist es doch anders.Susanne Overhoff beugte sich rasch zu ihr herab und küBte sie auf die Stirn. Geh hinauf ins Schlafzimmer und hol mein Köfferchen. Ich werde es Vater sagen . . .Die zweite Wehe kam, als sie schon neben ihrem Mann, dem Chefarzt Dr. Paul Overhoff, im Wagen saB.Sehr schlimm.? fragte er, ohne sie anzusehen. Er5